Oschersleben. Die Handball-Bezirksliga biegt auf die Zielgerade ein. Vor dem SV Lok Oschersleben liegen vier Spieltage zwischen Bangen und Hoffen, denn aus eigener Kraft kann die Mannschaft um Trainer Roland Eisenkolb das angestrebte Ziel Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr erreichen. Sie muss auf einen Ausrutscher des Tabellenersten Borne warten.

Vor allen Dingen aber muss Lok heute um 17 Uhr in der Damaschkehalle gegen den SV Langenweddingen II unbedingt gewinnen. Im Hinspiel büßte Oschersleben bei der unerwartet deutlichen 24:30-Niederlage zwei Punkte ein. "Da haben wir nicht gut gespielt", erinnert sich Lok-Trainer Roland Eisenkolb nur ungern an diese Partie. Diesmal soll aber ein Erfolg herausspringen gegen eine Mannschaft, die nach Pluspunkten Tabellenvierter ist und aus den vergangenen acht Spieltagen 13 Punkte einfuhr. Lok-Abteilungsleiter Rolf Tarrach sieht die aktuelle Situation realistisch: "Borne wird sich den knappen Tabellenvorsprung wohl nicht mehr nehmen lassen. Unsere Mannschaft sollte daher befreit und sehenswert aufspielen, um den treuen Fans einen Sieg zu schenken."

Tabellensituation

1. Borne 18540:41531: 5

2. Oschersleben18565:40330: 6

3. Glinde II19536:44728:10

4. Langenwedd. II18486:44024:12

5. LSV 90 Kl. OC15404:37721: 9

6. TSG Calbe II19483:47220:18

7. Wernigerode II18475:46914:22

8. Wefensleben18422:51613:23

9. Quedlinburg17406:47410:24

10. Aschersleben II17385:436 9:25

11. Empor Klein OC17394:497 9:25

12. Thale/West. II18361:511 3:33