Oschersleben (rta). Erst auf der Zielgeraden eines wenig berauschenden, aber kampfbetonten Handball-Bezirksligaspiels ist dem SV Lok Oschersleben ein 28:24 (13:9)-Heimsieg gegen den SV Langenweddingen II gelungen. Lok erwischte den besseren Start, führte nach wenigen Minuten 3:1. Der Vorsprung schmolz aber und Langenweddingen kam zum 5:5-Ausgleich (15.). Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit verhalf ein Zwischenspurt Oschersleben zur Vier-Toreführung. 13:9 hieß es nach den ersten 30 Minuten. Nach Wiederanpfiff vergrößerten die Gastgeber ihren Vorsprung auf sechs, später sogar auf sieben Tore (19:12). Langenweddingen gab sich aber längst nicht geschlagen und kämpfte sich zurück in die Partie. Zunehmend verkürzten die Gäste den Rückstand und schlossen zum 22:23 auf. Zu diesem Zeitpunkt verfiel Lok wieder in überwunden geglaubte Verhaltensmuster. Sie vergaß das Mannschaftsspiel, fiel durch Einzelaktionen auf. Dank des Schlusspurts riss der Gastgeber das Spiel noch aus dem Feuer und hält sich die kleine Chance zum Staffelsieg offen - vorausgesetzt, Tabellenführer Borne patzt und Oschersleben bringt alle Spiele erfolgreich durch.

Lok Oschersleben: Fichtner, Pierschalla - Hilliger (1), Trojahn (3), Fritsche (1), Garnatz (3), Müller, Garbazcok (1), D. Fischer (1), T. Fischer (7), Bentsch (6), Armbrüster (1), Schwarz (2), Schannor (1).

SV Langenweddingen II: Pfahl, Heine - Thürmer (3), Ph. Lücke (5), Weißenberg (2), Klaus (3), Senkler (1), Ph. Kuhle (7), Gräfe (2), Fl. Kuhle (1).

Siebenmeter: Oschersleben 3/1, Langnweddingen 7/5. Zeitstrafen: Oschersleben 5, Langenweddingen 3, einmal Rot.