Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht am 26. Spieltag in der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, die Begegnung 1. FSV Nienburg gegen Empor Klein Wanzleben. Anpfiff aller Partien ist heute um 15 Uhr.

Landkreis. Ein Derby steht beim TSV Hadmersleben an, das Altenweddingen erwartet.

SV Seehausen - ZLG Atzendorf (0:1). Der SVS belegt derzeit Rang fünf und kann mit einem Sieg vor heimischer Kulisse einen Platz nach oben klettern. Die Atzendorfer sind Zehnter. Mit zehn Punkten zum Abstieg und zehn Punkten auf Platz sieben rangieren sie im gesicherten Mittelfeld. Für die Trainer des SV Seehausen ist es wichtig, die Auswärtspleite vom Hinspiel vergessen zu machen (1:0). Bei sicherlich guten äußeren Bedingungen kann der SVS aus dem Vollen schöpfen, lediglich Dirk Wischeropp fehlt. SR: Mathias Pagen/Patrick Schmidt/w.b.

1. FSV Nienburg - Empor Klein Wanzleben (1:3). Für Trainer Tino Dunkel und seine Mannschaft ist das Auswärtsspiel in Nienburg vielleicht das wichtigste der ganzen Saison. Verliert die Empor-Elf beim ebenfalls abstiegsbedrohten Tabellennachbarn, sind die Messen wohl gesungen und die Chancen auf den Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur. Mut macht vielleicht das Hinspielergebnis, denn damals gewannen die Klein Wanzleber mit 3:1. SR: Christian Schütze/Peter Helios/Reinhard Wittig

TSV Hadmersleben - SV Altenweddingen (2:1). Mit einem Sieg in diesem Kreisderby könnten beide Mannschaften den fast sicheren Klassenerhalt feiern. Favorit sind die Gastgeber, denn der SV Altenweddingen konnte auswärts bisher kaum überzeugen, geschweige denn gewinnen. Trauriger Höhepunkt war zuletzt das Pokalaus in Bregenstedt. Nun muss die Mannschaft beweisen, ob man auch auf fremden Platz Landesklasseformat besitzt. Die Mannen um Trainer Hellwig haben einiges wieder gutzumachen. Mit Einsatzwillen und Kampfbereitschaft streben sie zumindest einen Punktgewinn in Hadmersleben an. Personell gut aufgestellt geht der TSV in die Partie, lediglich Pierre Hentrich, der seine zehnte Gelbe absitzen muss, fehlt. Deshalb ist Trainer Roland Manegold auch optimistisch: "Wir hoffen natürlich, dass die Altenweddinger nicht gerade gegen uns den ersten Auswärtssieg landen." SR: Daniel Papenhagen/Ramona Scheer/Frank Geßner

Germania Köthen - Germania Wulferstedt (2:1). Pokalhalbfinale war gestern, jetzt geht es für Germania in den letzten fünf Ligaspielen wieder um das tägliche Brot. Nach dem Einzug ins Pokalfinale reist Wulferstedt in die Bach-Stadt Köthen und trifft dort nicht nur auf den punktgleichen Tabellennachbarn, sondern auf einen frischgebackenen Pokalsieger: Germania Köthen feierte sich am 1. Mai mit einem 2:1 gegen den SV Friedersdorf (beide Landesklasse) als Kreispokalsieger. Welche Mannschaft legt den Hebel wieder schneller auf die Punktspiele um? In der Winterpause gab es in Köthen einen Trainerwechsel: Joachim Schaffer, letztes Jahr in der Landesklasse 2 geschasster Trainer bei Rot-Weiß Zerbst und seinerzeit im Hinspiel in Zerbst noch gegen Wulferstedt auf der Bank, trifft diesmal mit Köthen auf die Hohmann-Elf.

Schaffer feierte mit dem Kreispokal bereits seinen ersten Titel mit dem CfC. Germania Wulferstedt (6, 39 Punkte) hat das gleiche Ziel, tut aber zunächst gut daran, sich in Köthen (5) gleich wieder auf das Tagesgeschäft Landesklasse zu konzentrieren.

Das Tabellenmittelfeld ist durch die komplett vollzogenen Nachholspiele enger zusammengerückt und Gröbzig auf Rang zehn ist nur fünf Punkte entfernt. Da werden noch einige Teams ihre Plätze tauschen. Germania Wulferstedt hat weiter den Anschluss an die Top Fünf im Blick und möchte von der weiten Reise sicherlich nicht mit leeren Händen heimkehren. SR: Ulrike Wagner/Rainer Henze/Reinhard Schmiedel