Oschersleben l  Am Sonntag um 14 Uhr erwartet der SV Seehausen den Oscherslebener SC zum Duell. Die anderen Partien mit Beteiligung von Teams aus dem Landkreis Börde werden am Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen.

Landesklasse 2

SV Blau-Weiß Empor Wanzleben – Union Schönebeck II. Wanzlebens Trainer Michael Feldheim erklärt vor dem Duell Tabellenzwölfter gegen -vierzehnter: „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, das wir natürlich nicht verlieren wollen. Beide Seiten wissen, um was es geht.“ Mit Pinkernelle, beiden Feldheim-Brüdern und Hinze (Fragezeichen) fehlen wichtige Stammkräfte im Kampf gegen den Abstieg. „Aber ich denke, die Mannschaft ist gut eingestellt, um das Spiel erfolgreich zu gestalten“, so Feldheim weiter. SR: Marko Schmidt - k. A., Normann Schulz

Landesklasse 3

SV Hötensleben – Lok Aschersleben. Wenn auch die Gastgeber hinsichtlich der Tabellensituation gegen den Vorletzten in die Favoritenrolle gedrängt sind, so macht das die Aufgabe deshalb nicht leichter. Im Gegenteil, die Gastgeber sind gut beraten, diese Begegnung mit der erforderlichen Konzentration und Einstellung zu bestreiten, um die drei Punkte zu Hause einzufahren. Bleibt für Trainer und Team des SVH nur zu wünschen, dass sich die massiven Personalprobleme zum Wochenende wieder entspannen. SR: Steffen Erhardt (Ilsenburg)

TSV Hadmersleben – Quedlinburger SV. Der Gast steht derzeit auf Platz drei und das zeigt schon, wie schwer diese Aufgabe wird. In Quedlinburg gelang den Hadmerslebern ein überraschendes 2:2. Vielleicht gelingt dem TSV ja im Heimspiel eine weitere Überraschung. Die personelle Situation entspannt sich kaum, da mit Westphal (Rot) und Kelle (verletzt) weitere Spieler ausfallen. Zeidler, Hentrich und Pörner könnten wieder hinzustoßen. SR: Silke Galetzka - Marcel Kautz, Fred-Edgar Peter

SG Germania Wulferstedt – SV Darlingerode/Drübeck. In Wulferstedt weiß jeder um die Bedeutung dieses Spiels. „Wenn wir gewinnen, lösen wir uns wohl endgültig aus dem Abstiegskampf, wenn wir verlieren, sind wir mitten drin“, sagt Marco Wagner. Sein Team hat sieben Punkte Vorsprung vor den Gästen, die auf dem ersten Abstiegsplatz liegen, momentan aber ein Formhoch haben. So gewann Darlingerode am Montag in Oschersleben und holte am Donnerstag einen Punkt gegen Langenstein. „Wir sind gewarnt“, so Wagner. Die Germania machte es in den vergangenen Spielen nicht schlecht, war nur nicht effektiv genug und verbuchte deshalb zweimal in Folge keine Punkte.

Im Saisonendspurt genießen die Wulferstedter bei acht Spielen noch sechsmal Heimrecht. Ein echtes Pfand, das bereits früh eingelöst werden soll.

SR: Daniel Kleist.

SV Seehausen – Oscherslebener SC. Schon zweimal standen sich diese beiden Mannschaften in dieser Saison gegenüber. Sowohl das Hinspiel (1:2) als auch das Pokalspiel (3:1 nach Verlängerung) gewannen die Seehäuser. Allerdings hat der OSC in der Rückrunde bisher eine sehr gute Bilanz mit erst zwei Niederlagen bei drei Siegen und zwei Remis, während die personell gebeutelten Seehäuser auf vier Pleiten, ein Remis und zwei Siege zurückblicken. Beide Siege wurden dabei am Osterwochenende eingefahren. „Diese sechs Punkte waren für uns goldwert“, freut sich SVS-Trainer Patrick Horn immer noch über den mentalen Befreiungsschlag. An der Personalsituation hat sich allerdings nicht viel verbessert. Gerlach (mit Germania Halberstadt unterwegs), Ferl, Neugebauer (5. Gelbe), Hoppe (krankheitsbedingt) und Ott (Kreuzbandanriss) fehlen. „Mit dem kleinen Kader bleibt es schwer für uns. Der OSC hat in der Winterpause sehr gut trainiert. Ich habe die Leistung in Hötensleben gesehen und muss sagen: Respekt!“, so Horn, der natürlich mit seiner Elf morgen trotzdem gern punkten will. SR: Dirk Reider