Bittere Niederlagen haben am Wochenende zwei Handball-C-Jugendteams aus dem Landkreis Stendal bezogen.

Stendal (wse) l Die Mädchen der Seehäuser C-Jugend haben in der Bezirksliga ihr erstes Spiel im neuen Jahr 19:23 verloren.

Dabei gingen die Altmärkerinnen als Favoritinnen in die Auswärtbegegnung gegen SG Lok Schönebeck, fanden aber nie zu ihrem aggressiven Abwehrspiel und auch das schnelle Konterspiel unterblieb.

So ging Lok Schönebeck von Anbeginn in Führung und dominierte das Spiel über die gesamten 50 Spielminuten. Auch das Angriffsspiel der jungen Seehäuserinnen blieb statisch und vorhersehbar, viele Torwurfversuche schienen mit halber Kraft zu erfolgen, als ob nach der Weihnachtspause die Winterstarre noch nicht überwunden war.

Zur Halbzeit lag Lok mit 10:8 in Führung. Am Ende stand es 23:19. Nun heißt es für die jungen Seehäuserinnen bis zur nächsten Begegnung in 14 Tagen zu alter Stärke zurückzufinden, um dem Tabellenführer HC Halberstadt in der Wischelandhalle Paroli zu bieten.

Seehausen: Linda Krüll, Johanna Kinne, Anna Krüger, Lilli Brückner, Emily Brünicke 1, Giulia Mindermann, Lisa Kiebach 7, Sophia Hallasch 3, Lina Behrendt, Emma Schönfelder, Anna Dähnrich 4.

In der Stendaler Sporthalle an der Schillerstraße haben die gastgebenden C-Jungen ihr Heimspiel gegen des Team des Güsener HC 23:27 verloren.

Die Gäste wurden von Beginn an ihrer favoritenrolle gerecht. Nach fünf Minuten stand es bereits 0:4 für die Gäste, ehe Lei Ye auf 1:4 verkürzen konnte. Ein gehaltener Strafwurf von Keeper Janik Berndt sollte eigentlich dem Stendaler Team Selbstvertrauen einflößen, aber wie so oft in den vorrangegangenen Spielen trat das nicht ein.

Die Altmärker zeigten zu viel Respekt gegen den im Durchschnitt älteren und höher gewachsenen Kontrahenten. Beim Stand von 1:7 nahm die Stendaler Bank nach zehn Minuten eine Auszeit, die aber wenig half. Erst sieben Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wachten die Gastgeber auf. Die Gäste führten aber bereits 4:11. Tore von Arne Görnemann, Chris Bügelsack (2) und Thomas Fosler ließen den Halbzeitstand nicht noch größer werden.

Nach der Halbzeit bestimmte Güsen wieder das Spielgeschehen. Sie zogen auf 9:16 in Front. Im Glauben des sicheren Siegers nahm der Gästetrainer seine spielbestimmende Akteure von der Platte und setzte seine zweite Reihe ein. Jetzt entwickelte sich ein gleichwertiges Spiel. Die Stendaler kämpften um jeden Ball und zeigten auch ordentliche Spielzüge die fruchtetn.

Lok wittert Morgenluft

Tore von Georg Zain, Arno Görnemann und Chris Bügelsack sorgten für ein 14:17. Es waren noch 15 Minuten zu spielen. Die Gastgeber witterten Morgenluft, kamen auf 20:22 heran. Dann aber, es war nichts anderes zu erwarten, wechselte der Gästetrainer wieder seinen Stammsechser ein, der dann auch den Sieg perfekt machte.

Stendal: Jannik Berndt, Timo Lemke, Arno Görnemann 5, Chris Bügelsack 6, Thomas Fosler 1, Max Rüge, Marvin Hodam, Florian Hornack, Lei Ye 2, Philipp Brühahn 2, Georg Zais 7.