Die Sieger beim Teufelskessel-Cup 2014 in Bismark stehen fest. Am fru¨hen Samstagnachmittag setzten sich die E-Junioren des Osterburger FC in einem packenden Finale gegen den Möringer SV knapp mit 2:1 durch.

Bismark l Rang drei sicherte sich der SV Heide Jävenitz. Die zwei Vertretungen des TuS Schwarz-Weiß Bismark landeten auf den Plätzen fu¨nf und sechs.

Dabei starteten die Gastgeber in Gruppe A ordentlich ins Turnier. Im ersten Spiel setzte das erste schwarz-weiße Team ein dickes Ausrufezeichen mit einem 8:0 gegen den SV Brunau. Im weiteren Verlauf patzten die Bismarker jedoch gegen Möringen (2:3) und Jävenitz (0:4), was das Vorrundenaus bedeutete.

Dafu¨r setzten sich die Heide-Kicker mit sechs Zählern hinter dem punktverlustfreien Möringer SV ins Halbfinale durch. Der MSV besiegte gleich in seinem ersten Match die westaltmärker aus Jävenitz 4:1, wobei Frederik Mauer, wurde Torschützenkönig des Turniers, mit drei Toren seinen Torinstinkt unterstrich.

Nach dem Erfolg über die Gastgeber waren die Möringer so gut wie durch. Das 6:0 über Brunau sicherte den Gruppensieg. Brunau blieb punkt-und torlos.

Die Gruppe B wurde vom Osterburger FC dominiert. Sieben Punkte aus drei Partien, Siege gegen Wittenmoor (1:0) und Bismark II (5:0) sowie ein Remis gegen gute Berkauer (1:1), bedeuteten Rang eins in der Staffel. Als zweiter Halbfinalist qualifizierte sich verdient die Eintracht aus Wittenmoor, die nur die Osterburger ziehen lassen musste. Berkau (2:0) und Bismark II (4:1) wurden eindrucksvoll bezwungen. Bismark II wurde dritter in der Staffel mit einem 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen die KSG Berkau.

Favoriten setzen sich im Halbfinale durch

In den Halbfinalpartien setzten sich schließlich die Favoriten, die zuvor Sieger ihrer Gruppen wurden, durch. Möringen zerstörte mit einem halben Dutzend die Siegträume der Wittenmoorer, während die Biesestädter Heide Jävenitz mit 3:0 aus dem Rennen um den Teufelskessel-Cup warfen. Im kleinen Endspiel um Rang drei setzten sich die Heide-Kicker mit 3:1 gegen die Eintracht durch.

Das Finale bestritten die zwei stärksten Teams des Turniers, Möringer SV und Osterburger FC. Nach der Platzwahl und den Motivationskreisen beider Mannschaften gab es hochklassigen Budenzauber mit einer Fu¨hrung fu¨r die Teufelskicker aus Osterburg, die teileweise sogar ihre Haare rot gefärbt hatten.

In einem engen Spiel behielten sie die Nase vorn, erhöhten sogar auf 2:0, bevor die Möringer zwei Minuten vor Abpfiff noch zum Anschlusstreffer kamen.

Die Spannung war in der gesamten Halle zu spu¨ren und beide Mannschaften wurden lautstark von ihren Fans angefeuert.

Der MSV setzte noch Mal alles auf eine Karte, doch es wollte einfach kein Treffer mehr gelingen. Am Ende jubelten dann aber nur noch die Jungs vom Osterburger FC sowie deren "Eltras".

Grund zur Freude hatte ein Möringer dennoch: Frederik Mauer wurde mit neun Treffern bester Torschu¨tze.

Als Höllenkeeper wurde Mattes Schulze und als Teufelskerl des Tages Louis Wolf (beide Jävenitz) ausgezeichnet. Der Titel Pechvogel des Tages ging an Ludger Fried (Wittenmoor) fu¨r sein Eigentor im Halbfinale gegen den Möringer SV.

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