In der Fußball-Verbandsliga von Sachsen-Anhalt ist an diesem Wochenende der offizielle Rückrundenstart. Stendals Lok-Kicker treten am Sonntag beim 1. FC Magdeburg II an.

Stendal l Die Partie wird dann um 14 Uhr von Oberliga-Referee Stefan Sauerzweig (Eickendorf) auf dem Nebenplatz 2 der MDCC-Arena angepfiffen.

Im Hinspiel gab es vor 379 Zuschauern am Stendaler Hölzchen einen 2:1-Auswärtssieg für die Landeshauptstädter. Den Lok-Treffer markierte Juninho nach einer 2:0-Führung für die Magdeburger.

"Die Jungs sind heiß auf dieses Spiel"

Die sind als Gastgeber und darüber hinaus auch gegenwärtiger Tabellenzweiter (28 Punkte) natürlich der Favorit gegen die auf dem achten Rang (18 Zähler) stehenden Altmärker.

"Natürlich freuen wir uns, dass es jetzt wieder mit der Punktspielrunde losgeht. Die Jungs sind heiß auf dieses Spiel. Besonders Martin Gebauer und André Ronneburg, die ja schon mal in den Reihen unseres Sonntags-Gegners mitgewirkt haben", meint Lok Stendals Trainer Sven Körner.

In der Dienstag-Ausgabe dieser Wochen war zu lesen, dass es derzeit keine Verletzten in den Reihen der Stendaler Lok-Mannschaft gibt. Das stimmt nun nicht mehr, denn an jenem Trainingsabend verletzten sich Vincent Kühn und Lukas Breda.

Beide plagen sich seitdem mit Knöchelproblemen herum, es besteht aber durchaus Hoffnung, dass sie bis zum Sonntag wieder fit werden.

Positiv: Seit gestern besitzt Neuzugang Ouzmane die Spielgenehmigung für Lok. Damit kann in der Stendaler Offensive sicherlich gut variiert werden.

Besonderheit bei den Altmärkern ist, dass sie das derzeit einzige Verbandsligateam sind, das bislang im Saisonverlauf noch kein Unentschieden verzeichnen konnte (sechs Siege, sieben Niederlagen). Wenn das am Sonntag in Magdeburg erstmals der Fall sein würde, dann wäre die Lok Anhängerschaft sicherlich alles andere als böse.

Der einzige Akteur, der die Mannschaft in der Winterpause verlassen hat, Junior Mvele, hat bei seinem neuen Verein Neubrandenburg zuletzt drei Minuten Einsatzzeit im Heimspiel gegen den Oberliga-Tabellenführer BFC Dynamo bekommen. Die Gäste (Trainer: Volcan Uluc) siegten äußerst souverän mit 4:0.