Christian Hoffmann aus Berlin hat den Hauptwettkampf bei der Schlammschlacht gewonnen. 118 Starter sorgten für einen Teilnehmerrekord.

Osterburg l Bestes Wetter, trockene Strecken und kein Wasserloch - die Schlammschlacht hatte in diesem Jahr ihren Namen nicht verdient. Die Auszeichnung für den schmutzigsten Finisher blieb diesmal im Schrank. Dafür wurden andere Bestleistungen geboten.

Kurz vor dem Wettkampf sorgte die Nachricht von Baumfällarbeiten im Wald bei den Organisatoren für einen Schreck. Doch es handelte sich nur um ein paar private Holzsammler, die nicht weiter störten. Pünktlich gingen die Starter des Hauptwettkampfes auf die Strecke. Das Starterfeld war rappelvoll und bei den Jedermännern war kurz vor dem Start auch keine Nummer mehr zu bekommen.

Die Hauptwettkämpfer hatten altbekannte Athleten in ihren Reihen. Thomas Röver aus Magdeburg, Marcel Glaser (Zeitz) oder Steffen Rarek aus Tangermünde sind immer für einen Sieg gut. Dieses Mal schafften sie nicht den Sprung auf das Treppchen.

Mit einer Fabelzeit von 19:36 Minuten kam Konstantin Seufert von den Triathlonfüchsen Osterburg als Erster von der 5,5 Kilometer langen Laufstrecke zurück. Das war so schnell, dass man sich im Zielbereich nicht sicher war, ob auch die richtige Strecke gelaufen wurde. Mehrfaches Nachfragen bei einigen alten Hasen brachte Gewissheit - alles o.k..

Wer bei den Top-Bedingungen auf Mountainbike gesetzt hatte, war den Cyclocrossern klar im Nachteil. Auf der Radtrecke gaben die Berliner Christian Hoffmann und Jonas Repmann ordentlich Gas. Sie fuhren einen großen Vorsprung heraus, den Seufert mit erneuter Laufbestzeit nicht aufholen konnte.

Die Endzeit von unter 1:45 Stunden spricht ebenfalls für sich.

Schnellste Frau war Franziska Tietz aus Magdeburg. Den Jedermannwettkampf gewann der Ebstorfer Tobias Nolde. Hier war Luise Zechner vom SV Halle die schnellste Frau.

 

Bilder

Osterburger Schlammschlacht

Osterburg. Knapp 120 Sportler ging am Sonnabend beim Osterburger Duathlon an den Start.