Magdeburg/Stendal l In der Fußball-Verbandsliga hat Lok Stendal gestern beim Rückrundenauftakt bei der Zweiten des 1. FC Magdeburg einen 2:1-Sieg erreicht und damit natürlich für eine Überraschung gesorgt.

Unmittelbar vor der Partie gab es eine schlechte Nachricht im Stendaler Lager. Franz Erdmann hatte sich beim Aufwärmen eine Leistenverletzung zugezogen, konnte nicht mitspielen. Zudem saß Benedikt Nellessen erkrankt zunächst auf der Ersatzbank.

In der ersten Halbzeit zeigte der Gastgeber ein gepflegtes Kurzpassspiel, kombinierte mit Diagonalpässen. Nach mehreren vergebenen Chancen zogen die Magdeburger in der 45. Minute einen Angriff von der rechten Seite auf. Es folgte ein genauer Finalpass auf den im Strafraum lauernden Weber, der unhaltbar zum 1:0 einschoss.

Das war nicht nur die FCM-Führung, sondern offenbar auch ein Weckruf für Stendals Kicker. Die boten in der zweiten Halbzeit nämlich eine richtig gute Leistung, agierten mit aggressivem Pressing, was den Gastgeber beeindruckte. In der 55. Minute gab es eine Notbremse von Magdeburgs Keeper Schumann an Lok-Angreifer Juninho. Die Folgen: Rot für den Keeper und Elfmeter für Lok, den Steven Schubert zum 1:1 vollendete. Zehn Minuten später legte Juninho mit Schuss ins rechte obere Dreiangel zum 2:1 für die Altmärker nach. Lok-Trainer Sven Körner sah "zwei unterschiedliche Halbzeiten. Im zweiten Durchgang haben wir so gespielt, wie ich mir das wünsche."

Stendal: Ronneburg - Gebauer, L. Breda (46. Karatezyan), Luhaka, Groß, Schubert (60. Krause), Kühn, N. Breda (46. Nellessen), Weihrauch, Ouzmane, Juninho.

Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Sauerzweig (Eickendorf), Torfolge: 1:0 Weber (45.), 1:1 Schubert (55./Foulelfmeter), 1:2 Juninho (65.), Bes. Vorkommnis: Rot für FCM-Keeper Schumann (Notbremse, 55.).