Die Reserve von Blau-Gelb Goldbeck hat in der Fußball-Kreisoberliga für einen mächtigen Paukenschlag gesorgt. Mit 3:2 schlug die Drieselmann-Truppe das Spitzenteam aus Dobberkau.

Goldbeck l Die Gäste präsentierten sich aber nicht wie ein Tabellenzweiter und verloren am Ende verdient.

Bei sehr böigem Wind versuchten die Preußen das Spiel zu machen. Goldbeck igelte sich hinten ein, bekam es von den Gästen aber oft leicht gemacht, um zu klären. Bei einem Einwurf von Danilo Dräger reagierte der Goldbecker Torwart Dennis Ciechoradzki gut. Daniel Hein brachte den Ball an ihm nicht vorbei. Auch Thomas Feibig scheiterte in einer ähnliche Szene am Schlussmann der Gastgeber. Auf der Gegenseite nahm Christoph Baumann einen Freistoß von Sebastian Speckhardt eher zufällig mit der Hüfte mit. Die Kugel rollte am Gästekasten vorbei. Es deutete in einer schwachen ersten Hälfte nichts auf ein Tor hin. Doch plötzlich stand es 1:0 für die Platzherren. Dobberkau ließ Florian Bacholke laufen, der aus spitzem Winkel Keeper Hendrik Kannenberg zum 1:0 tunnelte.

Nach dem Wechsel legten die Gäste zunächst eine Schippe drauf. Lars Lewi markierte auch prompt im zweiten Versuch das 1:1. Das Spiel schien die erwarte Wendung zu nehmen. Lewi zwang nur eine Minute später Torwart Ciechoradzki zu einer weiteren Parade. Doch dann zeigte der Favorit große Schwächen in der Abwehr. Zweimal schalteten die Hausherren blitzschnell und liefen den Gästeverteidigern davon. Zunächst traf Christoph Baumann zum 2:1 (55.). Fünf Minuten später erhöhte Florian Bacholke auf 3:1. Den Rückstand verdauten die Preußen schwer. Zwar verkürzte Lars Lewi nochmal auf 2:3. Als Daniel Hein an einer Flanke von Mathias Schönhoff vorbeirutschte, war die Pleite besiegelt.

"Da sieht man wieder, dass Fußball eine Kopfsache ist. Goldbeck ist aber auch mit dem Wind besser klar gekommen", meinte Gästecoach Dieter Schönhoff.

Torfolge: 1:0 F. Bacholke (37.), 1:1 Lewi (52.), 2:1 Baumann (55.), 3:1 F. Bacholke (60.), 3:2 Lewi (80.)