Rückrundenstart gelungen. Im zweiten Spiel von Teil zwei der Verbandsligaserie 2013/14 hat Lok Stendal das Team von Edelweiß Arnstedt daheim mit 2:0 bezwungen und ist damit im Klassement von Platz acht auf sechs gestiegen.

Stendal l Wer den heftigen Wind im Rücken hat, hat einen Vorteil. So war die Ausgangslage vor der Partie der Stendaler Lok-Elf gegen Edelweiß Arnstedt am Sonnabend. Die Gäste gewannen die Seitenwahl und entschieden sich dafür, zunächst gegen den Wind zu spielen. So konnte Lok zuerst den Wind-Vorteil nutzen und war bestens darauf eingestellt. Die Altmärker erzeugten einen Druck, dass den Gästen förmlich schwindlig wurde.

Einige von den Arnstedtern aber behielten den Kopf oben und sorgten bereits in der dritten Minute für die erste Torchance der Edelweißen, wobei das Leder jedoch knapp am Stendaler Kasten vorbeistrich.

Auf der Gegenseite war es Franz Erdmann, der für ein Tor der seltenen Art sorgte. Er schoss einen Eckball von der linken Seite so präzise, dass das Leder mit Windunterstützung unter der Querlatte in den Gästekasten rauschte. Wer seinen Umgang mit dem Leder kennt, weiß, dass das alles andere als ein Zufall war. Die Gäste blieben danach mit Nadelstichen gefährlich, doch nutzen konnten sie die Möglichkeiten nicht.

Auf der anderen Seite gab es nach einer Viertelstunde einen an Juninho verwirkten Foulelfmeter. Wieder trat Erdmann zu diesem Standard an, doch er schoss den Ball nur an den rechten Außenpfosten.

Nach knapp einer halben Stunde jedoch konnten die einheimischen Fans zum zweiten Mal jubeln. Von Erdmann und Benedikt Nellessen klug vorbereitet, brauchte Neuzugang Ouzmane nur noch den Fuß hinzuhalten, um zum 2:0 für Lok einzuschießen. Seine anschließende Freude war riesig.

Wie würden die Altmärker mit dem starken Gegenwind in der zweiten Spielhälfte umgehen? Das war die große Frage für die zweiten 45 Minuten.

Die Antwort: ausgesprochen gut. Zwar mühten sich die Gäste, großen Druck aufzubauen, doch Lok arbeitete defensiv gut und ließ weniger Edelweiß-Chancen als in Hälfte eins zu.

Stendals Trainer Körner resümierte: "In Hälfte eins haben wir richtig gute Ballstafetten gezeigt. Dem 2:0 ging so eine voraus. Es wurde aber auch sichtbar, dass es auch noch eine Menge zu verbessern gibt."

Stendal: Ronneburg - Gebauer, Krause, Groß, Weihrauch - Kühn (70. N. Breda), Schubert, Erdmann, Nellessen (87. Karaterzyan) - Ouzmane (79. L. Breda), Juninho.

Schiedsrichter: Petri (Hohe Börde), Zuschauer: 174, Torfolge: 1:0 Erdmann (3.), 2:0 Ouzmane (29.)., Bes. Vorkommnisse: Erdmann verschießt Foulelfmeter (15.)

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