Stendal (mna) l In der Fußball-Verbandsliga ist der TuS Schwarz-Weiß Bismark nach seinem 3:1-Sieg über Grün-Weiß Piesteritz weiter auf Kurs. Die Lok-Kicker mussten sich hingegen in Gräfenhainichen mit einem 0:0-Unentschieden begnügen.

FC Grün-Weiß Piesteritz - TuS Schwarz-Weiß Bismark 1:3 (1:2). Die Gäste aus der Ostaltmark erwischten auf dem ungewohnten Kunstrasen einen schlechten Start in die Begegnung und mussten schon nach fünf Zeigerumdrehungen einem Rückstand hinterherlaufen. Ein langer, vom Wind getragener Ball wurde von der TuS-Hintermannschaft falsch eingeschätzt, sodass ein Grün-Weißer die Gelegenheit beim Schopfe packte und das 1:0 erzielte. Fortan erarbeiteten sich jedoch die Bismarker ein spielerisches Übergewicht und hielten das Geschehen zumeist weit vom eigenen Gehäuse fern. Auch einige Chancen taten sich für die Motejat-Elf auf, doch diese sollten ungenutzt bleiben. Erst ein Doppelschlag von Florian Knoblich und Jason Heidrich kurz vor der Pause brachten Tabellendritten wieder auf Kurs.

Doch wer dachte, dass diese Partie nun ein Selbstläufer werden sollte, sah sich getäuscht, denn im zweiten Durchgang ging mehr und mehr der Faden verloren. So wurde der Gastgeber ein ums andere Mal zu Torgelegenheiten eingeladen, doch Torhüter Tim van Rennings war hellwach und vereitelte mehrfach. Ein kurioser Treffer brachte schließlich die Entscheidung. Topscorer Max Voigt flankte von Höhe der Eckfahne in den Strafraum und der Ball segelte in den Torwinkel zum entscheidenden 1:3.

TuS Bismark: van Rennings - Fichte, Bonatz, Albrecht (74. Mar. Voigt), Knoblich, Heidrich, Motejat, Max Voigt, Piontek (41. Kannenberg), T. Beindorf, M. Beindorf.

Torfolge: 1:0 (5.), 1:1 Knoblich (37.), 1:2 Heidrich (38.), 1:3 Max Voigt (77.).

VfB Gräfenhainichen- 1. FC Lok Stendal 0:0 (0:0). In Gräfenhainichen hatten die Stendaler einen schweren Stand. Denn die Hausherren setzten alles daran, den 1. FC Lok gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. So spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab, wobei die Rolandstädter das bessere Team waren. Torchancen blieben Mangelware, sodass es schlussendlich auf eine gerechten Punkteteilung hinauslief.

Lok Stendal: Lemme - Stark, Winkel, Wabbel, Ehricke, Schmidt, Günther (41. Lingnau), Lutzki (60. Paege), Klukas, Kühn, Bindemann (18. Jürges).

Tore: Fehlanzeige.