Rien ne va plus. Nichts geht mehr: Die Online-Anmeldungen für den 7. Tangermünder Elbdeichmarathon, der am 13. April in der Kaiserstadt stattfindet, ist geschlossen.

Tangermünde l "Wir haben jetzt 1950 Anmeldungen. Mehr ist aus organisatorischen Gründen nicht zu bewältigen", sagte Carsten Birkholz vom Vorstand des Tangermünder Elbdeichmarathonvereins bei einem Pressegespräch.

"Sorgen gern für den notwendigen finanziellen Rückenwind."

50 Startplätze sollen noch für den Kinderlauf zur Verfügung stehen, so dass die 2000-Grenze (Teilnehmerrekord) in diesem Jahr am 13. April erreicht wird.

Anlass des Pressegesprächs war eine Scheckübergabe von 12500 Euro von Lotto Sachsen-Anhalt an den Tangermünder Elbdeichmarathonverein.

"Lotto sorgt gern für den notwendigen finanziellen Rückenwind bei diesem Lauf. Die landschaftlich wunderschön gelegene Strecke, die gute Organisation und Betreuung der Läufer, all das lockt jedes Jahr wieder Lauffreunde in die tausendjährige Hansestadt Tangermünde", waren die Grußworte von Maren Sieb (Lotto-Geschäftsführung).

Bernd Ebert vom Vorstand des Elbdeichmarathonvereins bedankte sich für den Scheck: "Wir können das Geld sehr gut gebrauchen. Es wird ja nichts preiswerter. Wenn ich nur an die Streckenführung, die wir umfangreich absichern müssen, denke."

Er übergab Sabine Lichtenfeld (Öffentlichkeitsarbeit bei Lotto), die den Scheck von der Landeshauptstadt Magdeburg nach Tangermünde brachte, zwei Präsentations-Startnummern.

Lichtenfeld: "Ich komme gern in die Altmark, und natürlich besonders gern nach Tangermünde. Es ist seit 2011 bereits unsere vierte Förderung für dieses große Sportereignis. Ich wünsche ihnen ein tolles Sportfest und dass kein Hochwasser in die Quere kommt."

Es war übrigens der 8088 Förderscheck von Lotto Sachsen-Anhalt seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1991.

"Ich bin der Schirmherr, aber ohne Schirm."

Auch Tangermündes Bürgermeister Dr. Rudolf Opitz, der Schirmherr des Elbdeichmarathons, bedankte sich: "Der Elbdeichmarathon ist eine tolle Sache. Was mich am meisten freut ist, dass er allein von Ehrenamtlichen getragen wird."

In einer Anspielung, dass er für das (wie in den Jahren zuvor) gute Wetter verantwortlich ist, meinte er süffisant: "Ich bin Schirmherr, aber ohne Schirm."

Carola Schulz, Präsidentin des Kreissportbundes Stendal-Altmark, die auch als Helferin beim Elbdeichmarathon aktiv mitwirkt: "Ich freue mich schon jetzt auf den Marathon. Hoffentlich sind genügend Helfer da."

Dass es erneut einen Teilnehmerrekord geben wird, ist jetzt schon offensichtlich. 2000 Läufer über die Strecken zu schicken, das verlangt vom rührigen Gastgeber jede Menge organisatorisches Geschick und Filigranarbeit. Ohne die vielen Helfer und Sponsoren würde so eine Großveranstaltung überhaupt nicht zu realisieren sein.

 

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