Im Nachwuchsfußball ist am Wochenende das Viertelfinale im Kreispokal ausgetragen worden. Zwei Partien bei den F-Junioren gingen bis ins Neunmeterschießen.

Stendal l Die Sieger vom Punkt waren Lok Stendal und Germania Tangerhütte

Richtige Spannung gab es bei den F-Junioren. Der 1. FC Lok Stendal bestimmte zwar die meiste Zeit das Geschehen gegen Goldbeck und ging durch Finn-Leo Wimmer in Front. Goldbeck hielt vor allem kämpferisch dagegen, belohnte sich so durch den Ausgleich von Laurenz Hoffmann. So hieß es auch nach 40 Minuten, sodass die Verlängerung anstand. Hier ging der Gast sogar durch Hoffmann in Front. Wimmer verhinderte das Aus der Lok-Kicker mit dem 2:2. Im Neunmeterschießen hatte der Gastgeber die besseren Nerven.

Ähnlich eng ging es zwischen Tangerhütte und Berkau zu. Beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe. Finley Illisch hatte Germania in Front gebracht. Kurz vor dem Abpfiff glich Willi Nachtigal für Berkau aus.

In der Verlängerung gab es keine Tore. Beim Neunmeterschießen traf nur Tangerhütte und steht so im Halbfinale.

Die beiden anderen Spiele gingen klar an die Gästeteams. Tangermünde siegte 7:0 bei Weiß-Blau Stendal. Dabei erzielte Tomy Pusch vier Tore. Bismark gewann 4:0 bei Post Stendal.

Bei den E-Junioren setzte sich beim Osterburger Duell die Mannschaft weiß 3:1 gegen blau durch. Spannender verlief die Partie Bismark gegen Post Stendal. Hannes Radthke erzielte das 1:0. Bis zum Wechsel hatte Post die Partie gedreht, legte im zweiten Durchgang zum 3:1 nach. Radthke gelang nur der Anschlusstreffer.

Tangerhütte ging im Spiel gegen Möringen in der ersten Hälfte zweimal in Front. Möringen packte nach dem Wechsel eine Schippe drauf, gewann 4:2. Frederik Mauer erzielte alle vier Treffer.

Bei den C-Junioren fanden zwei Matches statt. Die SG Post Stendal/Wahrburg tat sich unerwartet schwer gegen Seehausen. In der Vorwoche gewann die SG das Punktspiel noch 5:0. Diesmal rannten sie zweimal einen Rückstand hinterher und glichen erst kurz vor Ende durch Robin Gregoschek aus. Der selbe Akteur markierte in der Verlängerung auch das 3:2. Klarer verlief die Begegnung Tangermünde gegen Landesligist Osterburg. Der Favorit von der Biese ließ nichts anbrennen und setzte sich deutlich mit 8:0 durch.