Der VfB Sangerhausen ist am Sonnabend der vierte Rückrundengegner für Lok Stendal in der Fußball-Verbandsliga. Natürlich werden die Altmärker auch in der Stadt mit dem berühmten Rosarium versuchen zu punkten.

Stendal l Bekanntlich gelang den Altmärkern mit drei Dreiern in drei Spieler eine perfekter Start in die zweite Halbserie.

Mit den dabei erzielten zehn Treffern haben sie jetzt 35 selbst geschossene Tore auf ihrem Konto und werden diesbezüglich lediglich vom BSV Halle-Ammendorf und dem 1. FC Magdeburg II (je 38) übertroffen.

Der morgige Lok-Kontrahent Sangerhausen steht derzeit mit 17 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. In der Rückrunde verloren die Rosenstädter auswärts bei Halle-Ammendorf (1:2) und zuletzt in Arnstedt (2:6). Aber zwischendurch gelang daheim ein 3:1-Sieg über die FCM-Zweite.

Im Hinspiel gelang Lok einknapper 1:0-Erfolg über Sangerhausens Team. Das Goldene Tor schoss Juninho in der 72. Spielminute.

"Respekt für die erbrachten Leistungen"

Lok-Trainer Sven Körner ist natürlich sehr zufrieden mit der jüngeren Entwicklung seines Teams: "Ich zolle der Mannschaft allerhöchsten Respekt für die zuletzte erbrachten Leistungen. Ich freue mich sehr darüber, mit welche Intensität trainiert wird und wie sich die Spieler anbieten, die dezeit nicht unbedingt die längsten Einsatzzeiten erhalten."

"Wir wollen aus Sangerhausen etwas mitnehmen", ist seine Zielstellung, wobei Körner da generischen Team stärker einschätzt, als des die Tabellenposition aussagt.

Er selbst hat bezüglich der Aufstellung seiner Mannschaft in Sangerhausen Sorgen. Torjäger Juninho, Franz Erdmann sowie Nils Breda schlagen sich jeweils mit grippalen Infekten herum. Ob sie im morgigen Auswärtsspiel auflaufen können, ist ungewiss.