In der Tischtennis-Bezirksliga hat der TTC Lok Altmark Stendal einen eminent wichtigen Sieg für den Erhalt der Klasse errungen.

Stendal l Die Altmärker setzten sich hauchdünn 9:7 bei Concordia Rogätz durch. Sie haben jetzt auf den ersten Abstiegsplatz (derzeit belegt vom SV Altenweddingen II) ein Polster von fünf Punkten.

Sollte Altendweddingen II am Sonnabend beim Spitzenreiter Medizin Magdeburg II verlieren (wovon auszugehen ist), dann können die Stendaler schon den Klassenerhalt bejubeln.

Die Partie in Rogätz war heiß umkämpft. Nach den Doppeln lag das Concordia-Team 2:1 in Front, da nur Giesecke/Bauer ihr Spiel durchbrachten.

Danach folgte aber ein Sturmlauf der Altmärker. Sie gewannen komplett die Partien im oberen und mittleren Paarkreuz - und zwar immer 3:1.

Philipp Bauer schlug Zimper und Matthias Giesecke setzte sich gegen Voigt durch. Danach trumpften Christian Wyrembek gegen Budna und Wolfgang Malgin gegen Ehrecke auf. Stendal führte 5:2. Die Spiele im unteren Paarkreuz gingen an Rogätz, so dass es zur "Pause" 4:5 stand.

Im Spitzenspiel hatte Giesecke gegen Zimper viel Mühe. Im Entscheidungssatz siegte schließlich der Stendaler 11:8. Da Bauer auch gegen Voigt (3:0) erfolgreich war, lag das Altmark-Team 7:4 in Front.

Der Auswärtssieg war in greifbare Nähe gerückt. Rogätz stecke aber nie auf und kam auf 7:6 heran. Malte Preißer (3:1 Rosien) holte schließlich den achten Stendaler Punkt. Wieder schlug Rogätz zurück. Beim Stand von 7:8 musste das Zusatzdoppel über den Ausgang der Begegnung entscheiden.

Bauer/Giesecke behielten da gegen Zimper/Voigt 3:1 die Oberhand und sicherten somit den knappen 9:7-Erfolg der Gäste ab. Die Partie dauerte fast vier Stunden. Das jedoch war den Altmärkern am Ende egal.