Beim Frauenfußball in der Landesliga Nord steht am Wochenende das Spitzenspiel an. Der Tabellenführer Magdeburger FFC II erwartet das altmärkische Team von Rot-Weiß Arneburg.

Stendal l Eintracht Walsleben empfängt zu Hause das Team von Abus Dessau. Da Spielerinnen von beiden altmärkischen Vertretern noch zum Championsleague-Halbfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Podsdam wollen, beginnen die Begegnungen schon früher, als wie sonst zur gewohnten Anstoßzeit 14 Uhr.

"Ich traue meinen Mädels durchaus etwas zu"

Beim Spitzenspiel in der Landeshauptstadt ertönt der Anpfiff um 13.30 Uhr. Die MFFC-Reserve ist in dieser Partie der klare Favorit. Die Magdeburgerinnen haben in neun Spielen acht Mal gewonnen und einmal Unentschieden gespielt. Zudem ist das Torverhältnis von 57:3 äußerst beeindruckend. "Favorit sind wir nicht, sondern krasser Außenseiter. Ich traue meinen Mädels aber durchaus was zu. Wir sind auf einen Punkt aus", meinte Arneburgs Trainerin Kirsten Matschkus. RWA nimmt im Augenblick den dritten Tabellenplatz ein. Da fehlt aber die noch zu erwartende Wertung aus dem Match gegen Wernigerode, sodass sich die Elbestädterinnen auf Rang zwei verbessern würden. Personell gibt es einige Nöte.

Es fehlen Katarina Rohr, Kristin Timme sowie die Langzeitverletzte Janett Kleinod.

Den Arneburgerinnen ein wenig Schützenhilfe für den anvisierten zweiten Rang könnte Eintracht Walsleben leisten. Das Meyer-Team erwartet den momentanen Zweiten Abus Dessau. Das Match wird schon um 11.30 Uhr angepfiffen.

Punktspiel-Heimsieg gegen den BSV dürfte Auftrieb geben

Der Heimerfolg zuletzt gegen den BSV 79 Magdeburg dürfte den Eintracht Frauen Auftrieb geben.

Personell kann Trainer Mario Meyer fast aus dem vollen Schöpfen. "Jeannette Heinrichs, Charleen Schornick und Katarina Gotot brauchen zwar noch ein wenig Zeit, sind aber gut für die Moral im Team", meinte der Coach der Eintracht-Frauen. Lediglich Maxie Meyer fällt verletzt aus.

"Auf Grund des zur Verfügung stehenden Kaders, sieht es gar nicht so schlecht aus. Wenn die Mannschaft abruft was möglich ist, könnte sogar mehr als ein Punkt drin sein", zeigt sich Trainer Mario Meyer recht optimistisch vor der Begegnung. Der Gegner Abus Dessau ist keine Laufkundschaft. Die Gäste haben ihre letzten drei Begegnungen alle gewonnen. Zuvor gab es aber zwei Niederlagen gegen den Magdeburger FFC II und Rot-Weiß Arneburg

Da das Match um die Mittagszeit stattfindet ist natürlich auch für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Zuschauer gesorgt.