Die KSG Berkau hat das Nachbarschaftsduell gegen die Reserve von TuS Schwarz-Weiß Bismark mit 5:0 Toren gewonnen.

Berkau l Schon vor der Partie waren die Karten klar verteilt. Die Gäste reisten nur zu neunt an. "Unsere Personaldecke ist so knapp, weil wir die erste Männermannschaft unterstützen mussten und auch Verletzte haben. Der Kader ist auch so nicht allzugroß," sagt TuS-Trainer Jens Knoblich. Und: "Man kommt sich wie ein Sammler vor, der nach Spielern sucht, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten bleibt." Damit geht es ihm wie einigen anderen auch.

Zum Spiel: Die Gäste hielten ihr Gehäuse lange dicht. Die Berkauer schnürten Bismark in dessen Hälfte ein und wartet auf die Lücke. Die bot sich nach einer halben Stunde. Nach einem Foul gab es Elfmeter für die KSG. TuS-Keeper Richard Bauer war aber zur Stelle und parierte gegen Torjäger Andreas Duhm.

In der Folge machten die Platzherren weiter Druck und kamen auch folgerichtig zur Führung durch Björn Ahrendt.

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Berkauer sofort zweimal zu. Sebastian Korts und Michael Schuppert erhöhten auf 3:0 und machten so im Prinzip schon alles klar.

Gäste stecken nicht auf, spielen artig zu Ende

Die Gäste steckten nicht auf und spielten die Partie artig zu Ende.

"Ich muss mich bei der ganzen Mannschaft bedanken. Alle haben durchgezogen. Die Truppe hat gezeigt, dass sie Potenzial und Charakter hat," so Knoblich nach dem Spiel.

Dafür bekamen sie in der Schlussphase noch die Treffer vier und fünf. Tim Portele markierte zunächst das 4:0, bevor Knipser Andreas Duhm doch noch zu seinem Treffer kam.

KSG Berkau: Arnold - Höft, Lemme, Rabe, Schuppert, Portele, Stach, Duhm, Korts, Ahrend, Mertens.

TuS Schwarz-Weiß Bismark II: Brauer - Franke, Müller, Klose, Kohlmann, Wichmann, Kumpe, Morgenroth, Ahrendt.

Torfolge: 1:0 Börn Ahrendt, 2:0 Sebastian Korts, 3:0 Michael Schuppert, 4:0 Tim Portele, 4:0 Andreas Duhm.