Stendal (fko) l Beim diesjährigen Stendaler Schach-Open entwickelten sich über die gesamten sieben Runden interessante Kämpfe um die Platzierungen in den einzelnen Kategorien.

Lediglich Ursula Hielscher aus Kiel stand bereits eine Runde vor dem Ende als Siegerin in der Frauenwertung fest. Auf den Plätzen folgten Charlotte Loßin (Isernhagen/Niedersachsen) und Hannah Niemann (Stendal).

In der Gesamtwertung kam es schnell zu einem Zweikampf zwischen Jens Windelband (Elbe Magdeburg) und dem einheimischen Torsten Hansch (SV Rochade Magdeburg) . Beide gewannen jeweils ihre ersten vier Runden und hatten so schon mindestens einen Punkt Vorsprung auf alle Verfolger.

In der fünften Runde endete das direkte Duell schon im zehnten Zug mit Remis. Runde sechs konnten beide wieder gewinnen und so musste die letzte Runde die Entscheidung bringen. Hier kam Jens mit den schwarzen Steinen zu einem Remis gegen den Tabellendritten Christian Hachtmann (Isernhagen). Wegen der deutlich besseren Zweitwertung reichte Hansch nun ebenfalls ein Remis zum Turniersieg und der Nachfolge von Sohn Karsten, welcher in den letzten drei Jahren gewinnen konnte. Da aber zu diesem Zeitpunkt bereits strategische Vorteile abzusehen waren, wurde ein Remisangebot von Mathias Kresse (Tangerhütte) abgelehnt und der Punkt auch sicher eingefahren. Somit siegte Torsten Hansch (6,5 Punkte) vor Jens Windelband (6) und Christian Hachtmann (5,5).

Bei den Senioren gewann Jürgen Mäder (Stendal) vor Otfried Zerfass (Schönebeck) und Wolfgang Schwarz (Berlin).

Die u 16 war eine deutliche Angelegenheit der einheimischen Nachwuchstalente. Florian Hofmann setzte sich wegen der besseren Zweitwertung vor Richard Devyatov und Fritz Niemann durch.