Uelzen (sts/chj) l Martin Wille und Steffen Schöler von der Gaensefurther Sportbewegung nahmen kürzlich am 7. Olvenstädter-See-Triathlon des Post SV Uelzen teil. Wille startete mit der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Rad, 10,5 Kilometer Laufen), während sich Schöler an die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90,6 Kilometer Rad, 21 Kilometer Laufen) wagte.

Bei 17 Grad Wassertemperatur und einer gefühlten Lufttemperatur von 12 Grad startete Schöler am schön gelegenen Oldenstädter See. Es galt, zwei Runden mit einem kurzen Landgang zu absolvieren, bevor es in den Wechselgarten und dann auf die Radstrecke ging. Zwischenzeitlich fiel auch für die Starter der Olympischen Distanz der Startschuss. Wille kam nach 23:51 Minuten aus dem Wasser und lief in den Wechselgarten ein.

Schöler, der unterdessen schon fast seine erste von vier zu durchfahrenden Radrunden absolviert hatte, war über seine getroffen Kleiderwahl (langes Rad-Shirt) sehr glücklich - auch wenn es beim Anziehen wertvolle Zeit kostete. Denn der Wettergott meinte es in Niedersachsen nicht ganz so gut mit den Sportlern. Die Maximalwerte von 17 Grad und fehlende Sonne sind nicht unbedingt die Lieblingsbedingungen der meisten Triathleten.

Wille, unterdessen auch auf der Radstrecke unterwegs, musste zwei Runden fahren. Erstaunlich reibungslos verlief das Verteilen der Rundenbänder auf dem Rad und auch auf der Laufstrecke, was nicht zuletzt den fleißigen Helfern geschuldet war, die mit viel Einsatz zum guten Gelingen beigetragen haben.

Der Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke verlief sowohl für Wille nach 1:45:07 Stunden als auch für Schöler nach 3:23:20 Stunden - nicht zuletzt der niedrigen Temperaturen geschuldet - eher recht als schlecht. Für Wille blieb die Uhr nach 2:37:13 Stunden stehen, was den elften von insgesamt 51 Plätzen bedeutete.

Schöler, noch auf der Laufstecke unterwegs und zu Beginn der zweiten von insgesamt acht zu absolvierenden Laufrunden auch endlich wieder mit Gefühl in den Füßen, beendetet nach 05:05:01 Stunden auf Rang 64 von 125 Startern seinen Wettkampf. Beide Gaensefurther zogen ein positives Fazit, hätten sich aber etwas höhere Temperaturen gewünscht, um das Maximum zu erreichen.