Die KSG Berkau hat den Staffelsieg in der 2. Tischtennis-Kreisklasse, Staffel A, errungen.

Stendal l Die Mannschaft gestaltete zwar die Ru¨ckrunde nicht ganz so souverän wie die Vorrunde, sicherte sich aber am Ende mit einem Punkt Vorsprung die Staffelmeisterschaft. Berkau, in der Vorrunde ohne Punktverlust geblieben, bu¨ßte durch das u¨berraschende Unentschieden am ersten Spieltag gegen Mahlwinkel V und die Niederlage gegen Iden III in der Ru¨ckrunde drei Punkte ein, Da das Team aber die anderen Partien sicher u¨ber die Bu¨hne brachte, fuhr es verdient den Staffelsieg ein.

Altmark Iden III folgt mit nur einem Punkt Ru¨ckstand auf Platz zwei. Iden III erlaubte sich in der Ru¨ckrunde keinen Ausrutscher. Das Spitzenspiel gegen Berkau entschied Iden knapp mit 8:6 fu¨r sich.

Am dichtesten blieb Aufbau Stendal II am Spitzenduo dran. Aufbau II war nach der Vorrunde noch punktgleich Zweiter vor Iden III. Das blieben die Stendaler auch bis zum 15. Spieltag. In den letzten drei Spielen folgten dann aber drei Niederlagen gegen Berkau, Iden III und Schorstedt II.

Auf Platz vier in der Tabelle kam der SV Rochau III. Die Rochauer spielten zwei ausgeglichene Saisonhälften. Gegen die drei Spitzenteams richteten sie nichts aus, hielten aber die sonstigen Gegner in Schach.

Preußen Dobberkau als Fu¨nfter steigerte sich in der Ru¨ckrunde leicht und erzielte mit dem 8:6 gegen Rochau III das beste Ru¨ckrundenergebnis. Gegen die drei Spitzenteams verlor Dobberkau jeweils 5:9.

Der SV Schorstedt II kam wie Dobberkau auf 16 Punkte. Die Schorstedter standen nach der Vorrunde noch mit positivem Punktkonto da, hielten aber in der Ru¨ckrunde das Niveau nicht mehr.

Gru¨nde waren das fru¨he Aufru¨cken von Guido Erxleben in die erste Mannschaft und häufiger Ersatzspielereinsatz in der Ru¨ckrunde.

Mit zwei Punkten Ru¨ckstand auf Schorstedt II wurde die vierte Mannschaft von Medizin Uchtspringe als bester Aufsteiger Siebenter. Auch Uchtspringe IV ließ in der Ru¨ckrunde nach. So eine Überraschung wie der 8:6-Erfolg gegen Aufbau II in der Vorrunde gelang den Medizinern in der Ru¨ckrunde nicht.

Gleich drei Spieler mussten im Laufe der Ru¨ckrunde in die dritte Mannschaft aufru¨cken. Das war nicht zu kompensieren.

Der SV Mahluwinkel V als zweiter Aufsteiger kam mit einem Punkt Vorsprung auf die beiden Abstiegsränge als Achter ins Ziel. Mahlwinkel machte sich das Leben selber schwer. In der gesamten Saison mussten Spiele gegen Mahlwinkel gewertet werden, weil gegen Aufstellungsregeln verstoßen wurde. Mahlwinkel V setzte insgesamt 16 Spieler in der Saison ein, da muss die "Buchfu¨hrung" bei den Spielern schon penibel gefu¨hrt werden.

Die Mannschaft vom TSV Tangermu¨nde IV kam auf Platz neun ein. Tangermu¨nde IV holte in der Vorrunde nur zwei Punkte durch eine Wertung des Spiels gegen Mahlwinkel V. Die Ru¨ckrunde verlief mit sieben Punkten als Sechster in der Ru¨ckrundentabelle besser. Es konnte größtenteils der Stammvierer eingesetzt werden, was sich in den Ergebnissen niederschlug.

Kurios war, dass auch das Ru¨ckspiel gegen Mahlwinkel V durch Wertung an Tangermu¨nde ging. Zum achten Platz fehlte allerdings ein Punkt.

Tabellenletzter wurde der Rossauer SV II. Das Team kam als Absteiger aus der 1. Kreisklasse und wurde gleich in die 3. Kreisklasse durchgereicht. Wie in der Vorrunde gelang nur ein Sieg, gegen Uchtspringe IV. Auch gegen Rossau II mussten zwei Spiele gewertet werden, weil falsch aufgestellt wurde.

Bester Einzelspieler wurde Jens Kaufmann (KSG Berkau) mit deutlichem Vorsprung. Nur der talentierte junge Tim Horstmann (SV Mahlwinkel V) bezwang J. Kaufmann (50:1 Spiele) in der Vorrunde einmal.

Was fu¨r ein guter Spieler T. Horstmann schon ist, zeigte er in der Ru¨ckrunde, wo er in zwei Partien als Ersatz in der Kreisliga spielte. Von seinen sechs Einzeln gewann er fu¨nf.

Auf Platz zwei in der Einzelrangliste kam Altmeister Hans-Joachim Ullrich mit 39:6 Spielen. Er zeigte den meistens viel ju¨ngeren Kontrahenten, dass er weiterhin nicht so leicht zu bezwingen ist. Ranglistendritter wurde A. Kautge (KSG Berkau) mit 27:3 Spielen.

Auch in der Doppelrangliste steht J. Kaufmann mit Partner H. Runge an der Spitze. Beide kamen auf 16:1 Spiele. Ebenfalls nur ein Spiel verloren (bei zwölf Siegen) auf Rang zwei H.-J. Ullrich/M. Sanftleben (Altmark Iden III). Dritte wurden E. Morgenroth/F. Seglitz (10:3, Preußen Dobberkau).