Marcus Arnold (Tspv Blau-Weiss Kakerbeck) hat auf Larina beim Reit- und Dressurturnier in Billberge das M-Springen mit anschließendem Stechen gewonnen. Zweiter wurde Dirk Tannhäuser (PSTV Rudolphital) auf Kir Royal.

Billberge l Gegenüber den anderen Turnieren im Landkreis Stendal (Buch oder Schönhausen) hatte die Veranstaltung in Billberge am Wochenende eher regionalen Charakter.

"Das ist von uns auch so gewollt. Zwar kommen auch Reiter unter anderem aus Brandenburg, aber wir machen hier ein Turnier für die Pferdesportler aus der Umgebung,", sagte Torsten Roloff, der Vorsitzende des gastgebende RSV "Friedrich von Schill" Billberge.

Der gesamte Verein hat mitgeholfen, das Turnier vorzubereiten und durchzuführen. So waren die Motorradbiathleten unter anderem als Parcoursmannschaft eingeteilt.

Angeboten wurde in Billberge auch eine Eignungsprüfung für junge Pferde. Bei dieser Prüfung werden die Rittigkeit, die Bewegungsqualität der Grundgangarten, das Temperament und die Springmanier bewertet. Sie besteht aus zwei Teilprüfungen, der Dressur und dem Springen über vier Hindernisse. Es siegte Saskia Ohrmund (RFV HLG Neustadt) auf Chester vor Cindy Rohst (RFV Schinne) auf Gardien Angel und Christin Kabelitz (Stendaler Pferdesportverein) auf Quintano.

Höhepunkt war am Sonntag das abschließende M-Springen mit Stechen. Von den 22 Starts kamen nur Marcus Arnold (Tspv Blau-Weiss Kakerbeck) auf Larina und Dirk Tannhäuser (PSTV Rudolphital e.V.) auf Kir Royal ins Stechen. Der Westaltmärker legten einen guten Umlauf vor. Nach einem Fehler verzichtete schließlich Tannhäuser auf ein Weiterreiten und wurde Zweiter.

Der Gastgeber freute sich besonders über den zweiten Platz von Selina Lenz auf Calimero bei der Springpferdeprüfung der Klasse A**. Sie musste nur Jan Glaubitt (RV Kemnitz) auf Calanda den Vortritt lassen. Begeistert haben am Sonntag auch die Voltigierkinder des Vereins. "Insgesamt bin ich mit dem Ablauf sehr zufrieden. Es gab bis auf einen kleinen Sturz keine Unfälle. Zuschauer hätten sicher etwas mehr sein können, aber bei den warmen Temperaturen war das auch verständlich", zog Roloff sein Fazit.

Die Hindernisse sind jetzt wieder eingelagert. Der Platz in Billberge sieht aus, als wenn nichts gewesen wäre.

   

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