In der Fußball-Verbandsliga tritt die Mannschaft von Lok Stendal in der neuen Punktspielserie am Sonnabend zum zweiten Mal auswärts an. Gastgebender Kontrahent ist der Tabellenzweite VfB IMO Merseburg.

Stendal l Die Altmärker haben bislang durch zwei Remis (1:1 in Barleben, 3:3 daheim gegen den HFC II) zwei Zähler erobert. Das ist angesichts eines alles andere als einfachen Auftaktprogramms nicht schlecht.

Auch der nächste Kontrahent, Gastgeber IMO Merseburg, ist ein sehr ernst zu nehmender Kontrahent. Derzeit nehmen die IMO-Kicker mit sechs Zählern den zweiten Tabellenplatz ein. Zuletzt gewannen sie mit 2:1 bei Romonta Amsdorf.

Die Merseburger haben sich in der Sommerpause mit einigen Akteuren aus Leipzig sowie mit Tim Wuttke (zuvor Carl Zeiss Jena), der auch bereits in der 3. Liga am Ball war, erheblich verstärkt.

Lok Stendals Trainer Sven Körner ist trotz des IMO-Höhenflugs optimistisch: "Wir sind stark genug für dieses Spiel." Das trifft insbesondere auf den Fitnesszustand des Teams zu, wie auch schon die zweite Hälfte der Verlängerung im Cupspiel gegen Askania Bernburg verdeutlichte.

In der Vorsaison hat Lok das Heimspiel gegen Merseburg mit 5:1 gewonnen und in der zweiten Halbserie dort ein 1:1 erreicht. Drei der insgesamt sechs Lok-Treffer markierte übrigens Vincent Kühn, der zuletzt auch mit einem fulminanten Schuss gegen Cup-Gegner Askania Bernburg traf. Wieder dabei sind Grempler und Schubert. In Merseburg fehlt dafür aber Keeper Ziesmann (Urlaub).