Der SV Grieben hat in beeindruckender Manier den Tabellenführer TuS Wahrburg geschlagen. Die Griebener zeigten, dass sie zu Hause eine Macht sind. Sie drehten einen 0:2-Rückstand in einen sicheren 4:2-Sieg.

Grieben l In Grieben kann man verlieren. Aber die Art und Weise brachte Wahrburgs Trainer Steve Audorf auf die Palme. Direkt nach dem Abpfiff noch auf dem Spielfeld nahm er seine Spieler Maß. "Nach dem 2:0 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Wir haben hier mit unserer jungen Truppe richtig Lehrgeld gezahlt. Wenn man was erreichen will, dann muss man auch mal kämpfen. Wir haben die wichtigen Zweikämpfe verloren. Das habe ich der Mannschaft gesagt. Da können sie ruhig auch mal bockig sein", sagte er nach dem Spiel. Die Gäste erwischten einen super Start. Marco Zimmermann netzte ganz früh zweimal ein und profitierte dabei auch von Patzern der Griebener Hintermannschaft. Nur drei Minuten nach dem vermeintlichen K.o. schlugen die Griebener zurück. Einen tief gespielten Ball erlief sich Carsten Horn, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und einschoss. Noch vor der Pause legte Grieben durch Max Häußler (35.) nach. Die Platzherren hatten die Partie jetzt im Griff und machten durch Martin Albrecht (60.) alles klar. In der vorletzten Minute erhöhte Christian Busse auf 4:0. Griebens Trainer Andreas Witte sagte: "Wir haben verdient gewonnen. Zu Beginn haben wir zu große Räume gelassen, dann sind wir in das Spiel gekommen."

SV Grieben: Hochmuth, Riebold, Zander, Henning, Horn, S. Busse, Häußler (56. C. Busse), Witte, Wittwer (56. Albrecht), Kessler, Eckstedt.

TuS Wahrburg: Trocha, Brohmann, Hauck (46. Lampe), Dieckmann, Wennrich, Weikert (70. Lemme), Hesse, Fleischmann, Prenzel, Schunke.

Torfolge: 0:1 Zimmermann (16.), 0:2 Zimmermann (18.), 1:2 Horn (21.), 2:2 Häußler (35.), 3:2 Albrecht (60.), 4:2 Busse (89.).