Zum 38. Mal ging am vergangenen Sonntag der Arneburger Elbelauf über die Bühne. Die wichtigsten Entscheidungen gingen in die Wertungen des Elbe-Ohre-Cups und des kreislichen Läufercups ein.

Arneburg l Knapp 270 Aktive waren bei den verschiedensten Wettbewerben aktiv. Wobei in einigen Fällen das Wort Wettbewerb eine glatte Übertreibung ist, denn auch das Wandern war angesagt und einigen Läufern war schlichtweg egal, in welcher Zeit sie ins Ziel auf dem alten Arneburger Sportplatz einliefen. Hauptsache war, dass sie sich im Freien bewegten.

Den sogenannten "langen Kanten" über 14 Kilometer gewann der Magdeburger Sebastian Anselm (Geburtsjahrgang 1988) in 52,26 Minuten. Er bezwang damit Enrico Ebert (1981) vom SC Demker, der die Strecke in 53:09 Minuten bewältigte und starker Zweiter wurde. Hinter Marco Helmecke (1971) aus Schackensleben kam Silke Zimmermann (1989) von den Burger Ihleläufern in der ganz tollen Zeit von 55:40 Minuten auf dem vierten Gesamtplatz ein.

Heiko Januschewski vom VfL Kalbe war als Fünfter der zweitbeste Altmärker im langen Lauf.

Über 7 Kilometer ließ sich Mario Stach von der LG Hopfen Schackensleben nicht die Butter vom Brot nehmen. In 25:30 Minuten setzte er sich vor Routinier Uwe Neumann (Grün-Weiß Möser) durch, der mit seiner Endzeit von 25:49 Minuten zumindest teilweise noch Blickkontakt zum Sieger hatte.

Bester Altmärker in diesem Lauf war der Goldbecker Samuel Steger, der in 27:59 Minuten auf dem undankbaren vierten Platz landete. Bestes weibliches Wesen im Wettbewerb war Maria Weinmann aus Genthin als 17.

Über 2,8 Kilometer lief der Kalbenser Henning Januschewski in 11:55 Minuten zum Erfolg. Es folgten Christian Schmitz vom Rossauer SV sowie Friederieke Grobler von Germania Tangerhütte.

Apropos Tangerhütte: Germania demonstrierte besondere Stärke und auch Geschlossenheit im Kinder- und Jugendbereich.

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