Stendal l Fußball-Verbandsligist Lok Stendal wartet weiter auf den ersten vollen Erfolg in der laufenden Pflichtspielserie 2014/15. Die große Chance, den ersten Dreier einzufahren, wurde am vergangenen Sonnabend in Dessau vertan, weil die Mannschaft in der Nachspielzeit durch individuelle Fehler noch einen Gegentreffer eingeschenkt bekam und so nur 1:1 spielte. "Wir haben in Dessau teilweise sehr gute Szenen gehabt, so unter anderem bei unserem Treffer kurz nach der Halbzeitpause, der über Schubert, Sommermeyer, Gebauer und Kühn sehr gut von hinten heraus vorbereitet wurde und den Moritz Instenberg mit dem 1:0 beendete", so Trainer Sven Körner.

Der Lok-Coach musste aber auch realisieren, dass sich die bekanntlich technisch starken Altmärker vom körperlich robusten Stil der Gastgeber besonders in den jeweiligen letzen Viertelstunden beider Halbzeiten beeindrucken ließen. "Wir haben versucht, das Ergebnis zu verwalten und dabei zu weit hinten gestanden", räumt Stendals Coach ein.

Sven Körner hat derzeit zwar keine großen personellen Sorgen bezüglich seines Spielerkaders, doch dass sich Routinier Andreas Sommermeyer in der Partie in Dessau am rechten Fuß verletzte (blutender Spann) ist angesichts der Sicherheit, die der zuvor in Schönebeck aktive Spieler der Stendaler Elf gibt, nicht gut. Noch ist völlig offen, ob die Verletzung zu einer längeren Zwangspause Sommermeyers führt.

Es gibt eine weitere Personalie am Hölzchen, die Konsequenzen nach sich zieht. Angreifer Ouzmane wird nach internen Differenzen nicht mehr für die Lok-Mannschaft auflaufen. Das Kapitel ist abgeschlossen.

Trainer Körner freut sich indes schon auf das Heimspiel am Sonnabend (Anstoß: 15 Uhr) gegen Spitzenreiter Piesteritz: "Die Gäste sind eindeutiger Favorit und wir haben endlich mal keinen so großen Druck."