Tangermünde l Am heutigen Sonnabend beginnt für die Damen des Tangermünder LV die neue Serie in der Volleyball-Landesoberliga.

Die Elbestädterinnen sind zu Gast beim Aufsteiger GM Quedlinburg. TLV-Trainer David Bäther ist diese Vertretung völlig unbekannt. "Die gegnerische Mannschaft wird schon auf die Tabelle der Vorsaison geschaut haben. Da wir Dritter geworden sind, wird sie besonders motiviert sein."

Eins ist klar, der Überraschungseffekt, den die Tangermünder Damen im Vorjahr als Aufsteiger genießen durften, ist erstmal weg.

"Wir werden sicher nicht mehr unterschätzt. Bis auf zwei Mannschaften waren in der Vorsaison alle schlagbar. Jetzt dürften sich einige Vereine in den Volleyball-Ballungsgebieten verstärkt haben. Wieder Dritter zu werden, ist ganz, ganz schwer. Für schauen von Spiel zu Spiel."

Vielleicht wird der TLV etwas das System ändern, um doch bei den bekannten Gegner für einige Überraschungen zu sorgen.

"Mir schwebt vor, nach der Ballannahme noch schneller zu spielen und besser zu kombinieren", sagt Bäther.

Die Tangermünder Mannschaft hätte sich gern vor dieser Saison verstärkt. Daraus ist noch nichts geworden. Bäther: "Unser Kader ist sehr dünn, wir sind immer dran, noch Spielerinnen zu holen. Wir hätten gern noch mehr Unterstützung."

Mit Franziska Kreibe hat der Verein vielleicht sogar einen Weggang, denn die TLV-Spielerin wird sich beruflich verändern und ab Januar nach Eisenhüttenstadt ziehen. "Sie hat sich aber bereit erklärt, uns bis dahin noch zu helfen", sagt Bäther. Somit stehen dem Trainer derzeit acht Frauen zur Verfügung: Sarah Arndt (1. Zuspielerin), Sandra Flügler (Diagonal-Position), Ditta Sidorf (Mittelblock), Doreen Bäther (Außenangriff), Kathrin Lieberenz (Außenposition), Carolin Schröder (Allround), Juliane Buhk (Zuspielerin, Libero) und Kapitän Janett Kordua.

Wie stark Tangermünde ist, wird bereits das erste Spiel im Harz zeigen.