Stendal/Seehausen (wse) l In der Handball-Nordliga der männlichen B-Jugend hat die Mannschaft der SG Seehausen einen deutlichen 41:28-Heimsieg gegen das Team vom Möckeraner TV gelandet. Die noch in der Findungsphase befindliche Mannschaft des HV Lok Stendal unterlag in der Landeshauptstadt dem BSV Magdeburg II mit 29:38.

In der Seehäuser Wischelandhalle ließ die gastgebende altmärkische Mannschaft der SG Seehausen gegen das Team aus Möckern von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie am Ende der Begegnung den Sieg davon tragen würde. Mit 5:1 beziehungsweise 6:2 gingen die SG-Jungen zunächst in Front. Zur Halbzeitpause hieß es 20:11 für sie.

Danach erhöhten sie im zweiten Spielabschnitt kontinuierlich ihren Vorsprung. Nach einem zwischenzeitlichen 30:11 bauten sie die Führung auf 38:25 aus und gewannen am Ende sehr souverän.

"Zufrieden bin ich mit der Leistung insgesamt. Wir spielen nicht so oft mit einer 6:0-Deckung. Heute hat das gut geklappt. Im Angriff haben wir von allen Positionen aus Torgefahr ausgestrahlt. Negativ waren dagegen so einige Abspiel- und Fangfehler", resümierte SG-Trainer Uwe Michael. Erfolgreichster Torschütze in den SG-Reihen war in dieser Begegnung Justice Hoge mit zehn Treffern.

Seehausen: Hartmann, Schonscheck - Preuschoff 5, Netel 3, Abel 7, Bertram 5, von Wiegen 4, Hoge 10, Märker 3, Kayatz 2.

Die Stendaler Mannschaft lieferte zunächst bei der Zweiten des BSV Magdeburg ein sehr couragiertes Spiel ab. Bis zum zwischenzeitlichen 8:8 bot sie in der Abwehr, aber auch in der Offensive, genau das Spiel an, was Trainer Andreas Mahlich vorschwebt: Aggressivität in der Defensive und eine gute Verwertung der vorhandenen Torchancen. Dann aber wurden diese Tugenden nicht fortgesetzt. "Die Aggressivität wurde nicht aufrecht erhalten", bemängelte Trainer Andreas Mahlich.

Gastgeber BSV nutzte das aus und setzte sich 12:8 ab. Zur Halbzeitpause hieß es 20:12 für die Landeshauptstädter.

Die bauten ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit aber nicht groß weiter aus. Denn eines muss man der Stendaler Mannschaft zu Gute halten: Sie hat einen tollen Kampfgeist. Dadurch wurde im zweiten Spielabschnitt Ausgeglichenheit in der Landeshauptstadt erreicht.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass die Niederlagen des Stendaler Teams niedriger ausfallen. Besonders an der Chancenverwertung muss die HVL-Mannschaft aber noch arbeiten, um weitere Fortschritte zu erzielen.

Stendal: Vogel - Engel 6, Krüger 3, Hauptmann 8, Biermann 1, Lüttge 6, Zais 5, Hodum, Rietz, Pieczyk.