Nach dem 4:2-Sieg über den 1. FC Bitterfeld-Wolfen herrscht beim Fußball-Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal die pure Erleichterung, auch bei Trainer Sven Körner.

Stendal l 0:3 hieß es in der Vorwoche in Oschersleben - die Mannschaft hat darauf eine starke Reaktion gezeigt.

Besonders die ersten 30 Minuten waren eine Augenweide. "Das war Fußball zum Zunge schnalzen. Die Art und Weise, wie wir die ersten 30 Minuten gespielt haben, war schon klasse", sagte Körner, der aber auch bemerkte: "Danach waren wir nicht mehr so konsequent und haben unnötige Hektik ins Spiel kommen lassen. Letzendlich hätten wir das Ergebnis noch höher gestalten können."

Bemängelt hat er natürlich auch, dass Lok die vielen Konterchancen nicht bis zum Schluss ausgespielt hat. Natürlich, Lok führte 3:1 und wollte auf keinen Fall den Anschlusstreffer schlucken.

"Das ist immer schwierig, der Gegner kommt einmal vor das Tor und trifft. Dann fängt man wieder an zu schwimmen, obwohl man das Spiel im Griff hat. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das noch dominanter und ruhiger runtergespielt hätten."

Dennoch, die Mannschaft hat sich zerrissen. Ihr war von Beginn an anzusehen, dass sie das Spiel gewinnen wollte.

Körner lobte besonders die jungen Spieler. "Das war eine ordentlich Leistung von Lukas Breda. Niclas Buschke war unglaublich viel unterwegs, hat viel gearbeitet und sich mit dem Tor belohnt. "

Auch die Vorstellung von Philipp Grempler begeisterte Körner: "Er hat sich jetzt richtig gut integriert, spricht mehr und arbeitet auch defensiv. In Bismark konnte er spielen, wie er wollte. Das funktioniert jetzt natürlich nicht mehr."

Aber im Endeffekt war es natürlich eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Wiedergutmachung nach dem 0:3 in Oschersleben ist geglückt. Nur ein paar Tore hätten es mehr sein können.