Von Frank Kowar

Stendal l In der 2. Bohlekegeln-Bundesliga hat der Stendaler KC am Wochenende zwei schwere Auswärtsaufgaben vor Augen.

Bereits am morgigen Sonnabend spielen die Ostaltmärker in der Arendseer Kegelhalle gegen den SV Binde. Der letzte Heimwettkampf in der zweithöchsten Spielklasse der Bundesrepublik Deutschland ist in Arendsee schon einige Wochen her. Exakt am 12. Oktober - also vor knapp sechs Wochen wehte dort Bundesligawind. Logisch, dass es in der Seestadt wieder heiß hergehen wird.

"Die Stendaler sind in letzten Jahren immer besser hier zurecht gekommen und haben sogar schon 30 kleine Punkte geholt. Natürlich wollen wir aber ein 3:0", so die klare Marschroute von SVB-Teamleiter Alf Schernikau.

Die Binder wollen ihre gute Ausgangsposition nutzen, um sich ein kleines Polster für die Rückrunde anzulegen. "Es ist bisher sehr gut gelaufen für uns. Wenn wir nun unsere beiden Heimspiele gewinnen könnten, dann würden wir schon sehr gut dastehen und können entspannt in die kommenden Partien gehen", so Schernikau weiter. Der weiß aber auch, dass die Stendaler alles andere als ein Punktelieferant sind.

"Letztes Jahr hat Dietmar Grabow elf Punkte hier geholt, und das kann auch wieder passieren", mahnt der Teamleiter zur absoluten Vorsicht. Und das Duell gegen die Stendaler ist für Jochen Neubauer ein ganz besonderes, denn er absolviert sein 250. Bundesligaspiel.

Einen Tag später spielen die Stendaler in Lübeck. "Diese Ansetzung ist eine Katastrophe. Wir müssen Sonntag um 9 Uhr in Lübeck sein, das geht nur mit Übernachtung. Hätten wir am Sonnabend in Lübeck gespielt und dann am Sonntag in Arendsee, hätten wir eine Übernachtung gespart", sagte KSC-Kapitän Klaus Borsch,

Fehlen wird bei den Stendaler Rainer Brose, der sich im Urlaub befindet. Für ihn spielt Lothar Gäde.

"Mit einem Punkt am Wochenende wären wir schon sehr zufrieden", bemerkt KC-Spieler Marcel Borsch.