In ihrem letzten Pflichtspiel des Jahres 2014 haben die Verbandsliga-kicker von Lok Stendal einen knappen 1:0-Heimsieg gegen den VfB Sangerhausen gelandet und sind damit vorerst Neunter des Klassements.

Stendal l Den Sieg hatten sich die Altmärker zweifellos verdient. Sie waren die eindeutig aktivere Mannschaft, spielten (wie fast immer) technisch besser, und besaßen etliche richtig gute Torchancen, die sie allerdings teilweise regelrecht "verschluderten".

Nach etwa einer Viertelstunde mit vielen Fehlpässen steigerte sich der Gastgeber. Moritz Instenberg passte sehr klug nach links auf Benedikt Nellesen, der das Leder aus zwölf Meter Entfernung nur knapp vorbei schoss (13.).

Bis zur Halbzeitpause besaßen der junge Niclas Buschke (18., 26., 45.) sowie Vincent Kühn (44.) noch weitere gute Möglichkeiten, Treffer zu erzielen, nutzten diese jedoch nicht.

Der Gast aus Sangerhausen verdichtete die Abwehr und wollte bei eigenem Ballbesitz Konter fahren. Das klappte nicht gut. Torgefährlich waren die Gäste in den ersten 45 Minuten nicht. Was auffiel, war das häufige Zeitschinden.

In der 49. Minute aber kam der VfB erstmals gefährlich vor das Lok-Gehäuse, doch das Leder wurde noch rechtzeitig abgewehrt. Nachdem das Leder bei einem weiteren Schuss von Buschke vom gegnerischen Kapitän Robin Teihmann kurz vor der Torlinie abgefangen wurde, gab es beim nachfolgenden Lok-Angriff das Tor des Tages. Erneut Buschke wollte in den gegnerischen Kasten einschießen, ein Sangerhäuser machte ein Handspiel und Franz Erdmann zirkelte beim fälligen Strafstoß das Leder zum 1:0 in die Maschen (53.). Dass es bereits das letzte Tor im Spiel war, lag daran, dass der Gastgeber danach mehr und mehr den Faden verlor.

Stendal: Giebichenstein - Gebauer, Sikulskyi, Groß, Liebisch, Erdmann, Sommermeyer, Instenberg, Kühn, Nellessen (90. Karaterzyan), Buschke (78. L. Breda).

Zuschauer: 170, Schiedsrichter: Ch. Naujoks (Magdeburg), Tor: 1:0 Erdmann (53./Handelfmeter).