Osterburg l Im einzigen Punktspiel dieses Wochenende in der Handball-Verbandsliga der Männer stehen sich heute in der Osterburger Sekundarschulhalle die Mannschaften der gastgebenden HSG und der HV Ilsenburg gegenüber. Um 15 Uhr wird die Begegnung angepfiffen.

Eigentlicher Punktspielstart für die Biesestädter ist im neuen Jahr erst am 24. Januar mit der Auswärtspartie bei TuS Magdeburg-Neustadt. Die heutige HSG-Begegnung gegen Ilsenburg kam zu Stande, weil die Harzer zum eigentlichen Termin zu Beginn des Dezembers 2014 personelle Probleme (vor allem durch Krankheiten) besaßen und der Gastgeber ihrer Bitte um Verlegung entsprach.

In das heutige Spiel gehen die Osterburg als Favorit. Schließlich sind sie mit 12:10 Punkten guter Fünfter des Klassements. Außerdem hatten sie zuletzt eine tolle Serie von zwei Siegen und zwei Remis aufzuweisen.

Toll ist die Serie vor allem deshalb, weil sie drei Auswärtsspiele und nur eine Heimbegegnung (Lok Oschersleben) umfasste. Auswärts wurde in Güsen 32:32-remis gespielt, beim westaltmärkischen SV Solpke/Mieste kam ein 26:26 hinzu und kurz vor dem Weihnachtsfest gab es in Glinde einen deutlichen 39:32-Erfolg für die Biesestädter.

Dagegen sieht es für die Gäste aus dem Harz derzeit alles andere als günstig aus. Sie haben ein Punktverhältnis von 6:14 und sind damit Zwölfter des Klassements. Hinter ihnen steht lediglich noch die Mannschaft von Lok Oschersleben (5:17).

Dass die Ilsenburger derart weit unten stehen, ist auch darauf zurückzuführen, dass die Mannschaft, die zuvor eine absolute Heim-Macht war, in dieser Serie von den sechs Partie in der heimischen Halle zwei verlor und einmal Remis spielte.

Sie wird heute alles, aber auch alles dafür tun, die verlorenen Heimzähler durch Auswärtspunkte zu ersetzen. Osterburgs Team, das weiter ohne den verletzten Shooter Thomas Kuhlmann auskommen muss, sollte sich also darauf gefasst machen, dass es in starkem Maße gefordert wird.

An der Spitze des Klassements steht Post Magdeburg (20:2 Punkte), und zwar relativ ungefährdet. Zweiter ist Lok Schönebeck (16:6).