Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal hat am Mittwochabend ein Testspiel gegen den Landesliga-Tabellenführer Burger BC 2:0 (1:0) gewonnen.

Stendal l Wer am Mittwochabend Lok gegen Medizin Uchtspringe sehen wollte, wurde enttäuscht. Die Uchtspringer Mannschaft hatte den Test kurzfristig abgesagt, so dass Lok gegen den Burger BC antrat.

Der Landesliga-Spitzenreiter, in deren Reihen mit Tom Saager auch ein ehemaliger Spieler aus dem Stendaler Lok-Nachwuchs auflief, entpuppte sich unter Flutlicht als ein zäher Gegner, der diese Partie auf keinen Fall verlieren wollte.

Lok presste jedoch früh und ließ Burg kaum Zeit zum Spielaufbau. Die Folge war ein schnelles 1:0 (7.) durch Andreas Sommermeyer, der per Heber traf.

"Wir bekommen nichts geschenkt."

Danach hatten Moritz Instenberg nach einem Solo (15.)und erneut Sommermeyer (25.) noch kleinere Chance für Lok, aber die Gäste kamen immer besser in die Partie. "Es ist schon ein rassiges Spiel, wir bekommen nichts geschenkt", meinte Lok-Trainer Sven Körner, der speziell mit der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden war: "Wir machen zu viele eigene Fehler. Bei jedem Einwurf landete der Ball beim Gegner."

Burg spielte bis zum Strafraum gut mit, kreierte aber kaum Chancen. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Loks Philipp Grempler fast noch getroffen, als er den Ball kurz vor der Eckfahne auf das Tor spielte. Es blieb jedoch beim 1:0.

Nach dem Wechsel begann Stendal wieder schwungvoll. Eine Kombination über Steven Schubert und Franz Erdmann wurde direkt abgeschlossen, zeigte aber keine Wirkung. Erst in der 60. Minute verbuchten die Gäste ihre erste ernsthafte Chance. Den Schuss von Martin Krüger blockte aber Erdmann geschickt ab. "Wir wollen noch ein Tor", trieb Burgs Bastian Benkel seine Mitspieler an. Die spielten auch nach vorn, blieben aber im tornahen Bereich harmlos. Anders Lok: Schüsse von Instenberg (65.) und Vincent Kühn (67.) waren weitaus gefährlicher, brachten aber auch nichts ein. Erst fünf Minuten vor Ultimo traf Benedikt Nellessen mit einem gut getimten Effetschuss zum 2:0-Endstand. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, die kompakt gestanden und insgesamt eine ordentliche Leistung geboten hat. Wir wollen das Ergebnis aber nicht überbewerten, es gibt noch viele Dinge zu verbessern", meinte Körner.

Für den heutigen Freitag ist eventuell kurzfristig noch ein Testspiel geplant. Ob Lok einen Gegner gefunden hat, stand bei Redaktionsschluss allerdings noch nicht fest.

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