In der Handball-Nordliga der Frauen hat es Gastgeber HSG Osterburg am vergangenen Sonnabend zum dritten Mal in Folge mit einer Mannschaft aus dem Spitzentrio zu tun gehabt und daheim gegen den Fermersleber SV II 19:26 verloren.

Osterburg l Parallelen zu ziehen bietet sich bei den letzten Begegnungen der Osterburger Handballfrauen durchaus an. Auch zuvor gegen die beiden ganz vorn im Klassement stehenden Mannschaften aus der Landeshauptstadt Magdeburg nahmen die beachtlich verbesserten Altmärkerinnen den Kampf mutig an und forderten den favorisierten Kontrahenten. In der zweiten Halbzeit aber fehlte es an Konzentration, um weiter erfolgreich zu sein.

Nicht anders am frühen Sonnabend-Nachmittag. Die Osterburgerinnen gingen durch Doreen Metzlaff nach einer Viertelstunde 5:4 in Führung und hielten auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ausgezeichnet mit. Eine Minuten vor dem Halbzeitpfiff glich die dynamische Djamila Hild zum 10:10 aus und wenige Sekunden vor der Pause meisterte die immer besser werdende Torhüterin Kathleen Nagel einen gegnerischen Siebenmeter.

Die Konzentration der ersten Hälfte aber konnten die Gastgeberinnen nach dem Wiederanpfiff nicht aufrecht erhalten. Fermersleben agierte nunmehr in der Deckung konzentrierter, sodass es unter anderem zu viele HSG-Fehlwürfe gab. Darüber hinaus bot auch Fermerslebens Torhüterin eine starke Leistung. Über 14:18 ging es dem Endstand von 19:26 aus HSG-Sicht entgegen.

Osterburg: Nagel - Hild 4, Becker 5, Wiehetek 5, Cejhon 1, H. Rösler 1, Metzlaff 2, G. Rösler, Weingart 1, Dinter, Papendiek.

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