Am Wochenende steht in der Fußball-Landesliga Nord der Frauen der letzte Spieltag auf dem Programm. Dabei tritt Rot-Weiß Arneburg gegen den MSV Wernigerode in einem "Alles-oder-nichts- Spiel" an.

Stendal l Für Eintracht Walsleben dagegen ist die Begegnung gegen Besiegdas Magdeburg nur noch ein Pflichtfreundschaftsspiel.

Meister- oder Platzierungsrunde, diese Frage wird am morgigen Sonntag in der Elbestadt auf dem Sportplatz an der Stendaler Straße entschieden. Arneburgs Frauen haben drei Zähler und vier Tore auf den dritten Wernigerode Rückstand. Die ersten drei Mannschaften spielen gegen Teams aus dem Süden in einer Meisterrunde weiter. Der Rest muss Platzierungspartien absolvieren.

Victoria Stein ist gesperrt

Dass die Elf von Kirsten Matschkus überhaupt noch die Chance hat, sich für die Meisterrunde zu qualifizieren, haben sie Edlau zu verdanken, denn die Rot-Schwarzen gewannen in Wernigerode 4:0. So haben sie RWA praktisch dieses Endspiel ermöglicht. Personell haben die Elbestädterinnen alles an Deck. Sogar Janett Kleinod steht nach ihrem schweren Beinbruch und elfmonatiger Pause erstmals im Kader.

Ein Wermutstropfen ist aber der Ausfall von Victoria Stein, die wegen fünf gelber Karten gesperrt ist. "Wir wollen noch in die Meisterrunde kommen. Mit drei Toren Unterschied gegen Wernigerode zu gewinnen wird aber unheimlich schwer", äußerte Trainerin Kirsten Matschkus.

Die letzten Wochen sind nicht nach der Vorstellung von Matschkus gelaufen. "Ich bin nicht zufrieden mit der Vorbereitung und weiß nicht, wo die Mannschaft steht. Eigentlich hatten wir die Meisterrunde schon abgeschrieben. Nun hat uns Edlau die Gelegenheit ermöglicht und die wollen wir nutzen. Dazu hoffe ich das alle 120 Prozent geben", legt Matschkus nach.

Kuchen in Walsleben als Begrüßung

Nun hoffen die Elbestädterinnen, dass sich bei dem angekündigten Frühlingswetter auch zahlreiche Zuschauer in die Elbestadt einfinden und das Team lautstark unterstützen.

Der zweite ostaltmärkische Vertreter, Walsleben, hat ebenfalls eine Heimpartie. Freuen können sich auf alle Fälle die Frauen, die sich im Eichengrund einfinden. Als Begrüßung am Internationalen Frauentag gibt es ein Stück Kuchen. Aber auch sportlich möchten die Walsleberinnen noch was erreichen. Gegner ist Besiegdas Magdeburg. Im Hinspiel lag die Eintracht schon 3:1 vorn, verlor aber am Ende durch ein Gegentor in der Nachspielzeit noch 3:4. Da ist also noch ein wenig Wiedergutmachung und Revanche angesagt.

Verzichten muss Trainer Mario Meyer aus unterschiedlichen Gründen auf Katarina Gotot, Cindy Behrendt und Stefanie Breitkopf. Bei Torfrau Claudia Becker, die in der Vorwoche auf den Feld agierte, entscheidet sich aus dienstlichen Gründen der Einsatz immer erst kurzfristig.

Mit einem vollen Erfolg können die Eintracht-Frauen nach Punkten mit dem morgigen Gegner gleichziehen. Das Torverhältnis ist aber zu schlecht, um den Kontrahenten zu überflügeln. "Es wäre schön, wenn wir noch einen Dreier holen", äußerte sich Trainer Mario Meyer.

Wie es dann für beide Frauenteams weitergeht, erfahren sie bereits am Mittwoch. Da findet in Magdeburg ein Staffeltag statt, und hier werden sie die Termine erhalten - ob Meister-oder Platzierungsrunde.