Die Frauen von Rot-Weiß Arneburg haben gestern Nachmittag das wichtige Heimspiel gegen Wernigerode mit 0:1 Toren verloren. Damit platzte der Traum von der Meisterrunde.

Arneburg l Nach Abpfiff gab es lange Gesichter bei den Arneburgerinnen. Das hatte man sich offensichtlich anders vorgestellt. Ohne echte Chance gaben die Frauen von der Elbe ihr Heimspiel aus der Hand.

Die Bedeutung des Spiels war klar. Nur ein deutlicher Sieg hätte Arneburg in der Tabelle an Wernigerode vorbei auf den dritten Platz gebracht. Der hätte dann zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt.

Aber schon schnell in der ersten Halbzeit war zu sehen, dass es mit einem Hurrasieg gegen die Elf aus dem Harz nichts werden würde.

Die Gäste wehrten sich heftig und bei Arneburg lief einfach zu wenig zusammen.

Nach der Pause wechselte Arneburgs Trainerin Kirsten Matschkus durch und wenig später sich selbst ein. "Wir müssen jetzt Risiko gehen", begründete sie diesen Schritt.

In der Folge standen die Arneburgerinnen hinten offener und ließen den Gästen Raum für Konter. Den nutzten sie emsig aus und tauchten ein ums andere Mal mehr oder weniger gefährlich vor dem Tor von Annika Wölkert auf. Die war gestern die beste Arneburgerin auf dem Platz und hielt ihren Team lange die Null.

In der 78. Minute war es dann aber soweit. Nach einem erneuten Konter stand Wernigerodes Stephanie Träbert allein vor dem Tor und machte den Treffer. In der Folge versuchte Arneburg noch, den Ausgleich zu erzielen, schaffte das aber nicht. Nach dem Spiel sagte Kirsten Matschkus: "Wernigerode hat verdient gewonnen. Wenn bei uns einige nicht zum Training kommen, dann ist man eben platt und die Bälle verspringen."

Rot-Weiß Arneburg: Wölkert - Dümichen, Höpfner (46. Rohr), Timme (56. Matschkus), Ziegler, Wetzel, Zellkmer, Stache, Thieß, Voigtländer (46. Kleinod), Walczak.

Tor: 0:1 Träbert (78.); Zuschauer: 103.