Stendal (wse) l In der Handball-Nordliga der männlichen D-Jugend hat sich die im Spätsommer 2014 neugebildete Mannschaft des HV Lok Stendal nach den zu ewartenden Eingewöhnungsproblemen gut entwickelt und seit einigen Wochen richtig Fuß gefasst in der Liga.

Jüngster Anhaltspunkt dafür war der 24:14-Heimsieg über den um einen Tabellenplatz über ihnen stehenden Post SV Magdeburg am vergangenen Sonntag. Das Hinspiel in der Landeshauptstadt hatten die Altmärker noch mit acht Treffern Differenz verloren.

Stendals Mannschaft begann das Punktsiel couragiert und ging mit 6:2 in Führung. Doch die Magdeburger konterten und schafften etwa zur Mitte der ersten Spielhälfte den Anschluss zum 6:5.

Der Gastgeber enteilte erneut auf 9:5, doch das Spielchen wiederholte sich, Post kam zum 9:8. Zur Halbzeitpause stand es 12:10 für die Stendaler Mannschaft.

Blumen zum Frauentag sorgen für Rührung

Die steigerte sich im weiteren Spielverlauf. Nach einem zwischenzeitlich 15:12 spielten sich die Gastgeber praktisch in einen Rausch und enteilten auf 23:12. Das war die Entscheidung in dieser Begegnung.

Am Sonntag (8. März) war bekanntlich Internationaler Frauentag, was in Zusammenhang mit diesem Handballspiel durchaus auch Beachtung fand.

Die Stendaler Jungenmannschaft hatte für jede Mutti eine Blume dabei, auch als Dankeschön für die große Unterstützung, zum Beispiel bei den vielen Fahrten zu den Spielen.

Das kam bei den Müttern sehr gut an. Die waren sehr gerührt.

Stendal: Lawrenz, Schulz - Täger 1, Torge, Decker, Gericke 2, Look, Boksberger 7, Rietz 10, Ende 2, Berg, Booß 1. Hauptmann, Völz 1.