In der Fußball-Verbandsliga hat die Stendaler Lok-Elf am Sonntag ab 14 Uhr Heimrecht. Kontrahent der Altmärker ist der Vorletzte des Klassements, das Team des TSV Völpke.

Stendal l Die Duelle zwischen den beiden Kontrahenten des Sonntags haben in den beiden letzten Jahren etwas an Spannung verloren. In der Serie 2012/13 war das noch anders. Da gewannen die Altmärker ihr Heimspiel gegen den TSV zwar mit 2:0, mussten zuvor aber in Völpke eine 1:2-Niederlage einstecken.

Danach gab es wegen gravierenden Veränderungen beim Völpker Verein schmerzhafte finanzielle Einschnitte, die mit dem dauerhaften Fall der Mannschaft in untere Tabellengefilde einherschritt. Das von Ingo Herrmanns trainierte Team nimmt gegenwärtig den vorletzten Platz des Klassements ein (11 Punkte).

Im Hinspiel gab es in Völpke einen 5:0-Erfolg für die Altmärker (Tore: Erdmann 2, Guhla 2, Groß). Lok-Trainer Sven Körner warnt allerdings vor den Gästen: "Die Mannschaft hat sich im Saisonverlauf deutlich stabilisiert. In der Rückrunde gab es knappe Ergebnisse für sie. Außerdem hat der TSV im Kreisderby gegen Oschersleben 1:0 gewonnen und gegen Romonta Amsdorf 3:3 gespielt. Wir müssen schon an unsere Leistungsgrenze gehen, wenn wir drei Punkte holen wollen."

Die Stendaler Lok-Elf (8./ 31 Punkte) hatte einen guten Start in die Rückrunde der laufenden Saison, musste zuletzt aber ein glatte 0:4-Niederlage beim Tabellenzweiten Grün-Weiß Piesteritz hinnehmen.

Lok probte am Dienstagabend noch einmal gegen Landesklassenvertreter Blau-Gelb Goldbeck (6:0) und übte dabei intensiv das Spiel gegen einen defensiv eingestellten Kontrahenten. Der TSV Völpke dürfte ähnlich ausgerichtet sein wie die Blau-Gelben.

Stendals Mannschaft hat gegenwärtig absolut keine Besetzungsprobleme. Beim Test gegen Goldbeck fehlte Vincent Kühn (Studium in Holzminden). Er trainiert aber am Ende der Woche mit dem Lok-Team mit. Coach Körner erwartet von seinen Spielern, dass sie sich mit starken Trainingsleistungen für die Spiele anbieten.