In der Fußball-Verbandsliga wird am morgigen Sonnabend ein Stendaler Pflichtsieg bei Schlusslicht Schönebecker SC erwartet. Die Altmärker sind derzeit Siebenter des Klassements.

Von Wolfgang Seibicke

Stendal l Im Hinspiel hatte es am Stendaler Hölzchen einen 11:0-Heimsieg für die Altmärker gegeben. Damals war Vincent Kühn mit drei Treffern der beste Stendaler Torschütze gewesen.

Wie in jeder der bisherigen Begegnungen der Schönebecker Mannschaft tritt sie als klarer Außenseiter auf. Ziel des SSC ist es nach einem finanziellen und sportlichen Crash in der vergangenen Serie, die Möglichkeit zu bewahren, in der kommenden Saison in der Landesliga zu spielen.

Bislang verfügen die morgigen Gastgeber über drei Punkte und ein Torverhältnis von 8:153 (!). Die drei Zähler stammen übrigens aus einer Wertung. Der BSV Halle-Ammendorf hatte in einer Partie gegen die Schönebecker einen Spieler eingewechselt, der am Tag zuvor (Freitag) in der BSV-Zweiten stand und dort Gelb/Rot sah.

Lok wird morgen erneut auf einen Kontrahenten treffen, der die Abwehrarbeit praktisch überbetont. Auch bei einem möglichen Stand von zum Beispiel 0:2 gibt es davon keine Ausnahme. "Wir wollen gegenüber dem Völpke-Spiel mehr Aggressivität und Stimmung in der Mannschaft demonstrieren", so Lok-Trainer Sven Körner zu seiner Zielstellung.

Der zuvor gesundheitlich angeschlagene Steven Schubert hat in dieser Woche trainieren können und steht voraussichtlich wieder zur Verfügung. Auch der zuvor privat verhinderte Lok-Mannschaftskapitän Philipp Groß ist morgen gegen die Mannschaft aus Schönebeck wieder mit von der Partie. Dagegen fehlt nach einer Weisheitszahn-Operation Franz Erdmann. Schiedsrichter ist Marcus Peter.