Wolfen/Stendal (wkl/wse) l Vom sechsten auf den zwischenzeitlich vierten Platz sind die Verbandsligakicker von Lok Stendal durch ihren gestrigen 6:1-Auswärtssieg beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen geklettert. Preussen Magdeburg kann die Altmärker am morgigen Sonntag zwar noch attackieren, doch dazu müssen die Landeshauptstädter in Dessau erst einmal punkten.

Im Stadion von Wolfen waren die Gäste von Beginn an sehr dominant, was durch Treffer von Benedikt Nellessen (13.), Moritz Instenberg (29.) und Philipp Grempler (45.) untermauert wurde.

Gremplers Tor war ein besonderes, denn zum ersten Mal überhaupt erzielte er nach eigenem Bekunden in einem Pflichtspiel erstmals einen Kopfballtreffer.

Nach knapp einer Stunde erreichten die Gastgeber durch Barabasch das 1:3. Das aber blieb das einzige Tor und auch die einzig gute Möglichkeit in diesem Match für ihn.

Ab der 72. Minute machten die Gäste weiter mit dem Toreschießen. Benedikt Nellessen traf nicht nur selbst zum 1:4 und später zum 1:6. Er legte auch zum zwischenzeitlichen 1:5 durch Franz Erdmann auf.

Damit war der derzeit in einer ganz starken Form befindliche Lok-Offensivspieler tatsächlich an allen sechs Treffern seiner Stendaler Mannschaft beteiligt.

Unter den insgesamt 107 Zuschauern waren etwa 40 Stendaler Fans. Sie waren schlichtweg begeistert vom Spiel ihrer Lok-Mannschaft.

Stendal: Giebichenstein - Gebauer, Sikulskyi, Sommermeyer, Groß, Instenberg, Schubert, Nellessen, Kühn (62. Buschke), L. Breda (79. Liebisch), Grempler (69. Erdmann).

Zuschauer: 107, Schiedsrichter: Ch. Naujocks, Torfolge: 0:1 Nellessen (13.), 0:2 Instenberg (29.), 0:3 Grempler (45.), 1:3 Barabasch (58.), 1:4 Nellessen (72.), 1:5 Erdmann (75.), 1:6 Nellessen (82.).