Magdeburg l Der 1. FC Lok Stendal hat in der Verbandsliga der A-Junioren einen weiteren Sieg eingefahren und einen 3:0-Erfolg über den Magdeburger SV Börde verzeichnen können.

Mit drei B-Junioren an Bord reisten die Rolandstädter nach Magdeburg. Wollte man doch die theoretische Chance auf den Staffelsieg wahren, dazu musste aber auf jeden Fall ein Sieg her. Nach gutem Beginn mit einigen gefälligen Vorstößen fehlte der Troeger-Elf nur das erlösende Tor. Hierfür musste jedoch eine Standardsituation herhalten. So bot sich Stendals Benjamin Bubke in der 34. Spielminute die Chance, per Freistoß seine Farben in Front zu schießen. Und dies ließ sich der junge Offensivspieler nicht entgehen und netzte zum 1:0 ein.

Aggressiver und mit mehr Biss in den Zweikämpfen begannen die Landeshauptstädter den zweiten Spielabschnitt. Von dieser Gangart ein wenig überrumpelt, musste der 1. FC Lok die einzig kribbelige Phase der Partie überstehen. Doch der MSV blieb letztlich vor dem Stendaler Kasten zu ungefährlich und so verlagerte sich das Spielgeschehen wieder in die Hälfte der Platzherren. Eine gelungene Kombination endete in der 73. Minute dann bei Max Salge, der den zweiten Treffer besorgte. Die Partie war entschieden, doch Lok hatte noch einen Pfeil im Köcher: Nach einem Überzahlspiel landete die Kugel bei Youngster Kai Lutzki, welcher den 3:0-Endstand markierte. Da jedoch Salzwedel zeitgleich in Dessau gewinnen konnte, ist die Entscheidung über den Staffelseg bereits gefallen. Ein Highlight haben die Rolandstädter aber noch: Das Landespokalhalbfinale gegen Regionalligist 1. FC Magdeburg.

1. FC Lok Stendal: F. Schröder - Mahrhold, Beckmann, Bubke, Klukas (62. Lutzki), R. Schröder, Salge, Seidl, Wolff (80. Lingnau), Ehricke, Kühn.

Torfolge: 0:1 Bubke (34.), 0:2 Salge (73.), 0:3 Lutzki (83.).