In der Fußball-Verbandsliga bestreitet die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal am morgigen Sonnabend ihr drittletztes Saisonspiel. Kontrahent im Stadion Am Hölzchen ist der Tabellenzwölfte Romonta Amsdorf.

Stendal l Die Partie wird morgen bereits um 13 Uhr angepfiffen. Lok will so testen, ob sich dieser Termin positiv auf die am Sonnabend generell schwachen Zuschauerzahlen am Hölzchen auswirkt.

Dieser Gedanke könnte möglicher Weise auch greifen, weil die drei Landesligateams des Kreises an diesem Wochenende spielfrei sind und in der Landesklasse nur die Hälfte der sonst üblichen Punktspiele ausgetragen wird.

Lok (6./45 Punkte) ist in dieser Begegnung der Favorit. Im Hinspiel gab es einen 2:1-Sieg für die Altmärker. Benedikt Nellessens Führungstreffer glichen die Gastgeber kurz nach der Halbzeitpause aus. Mannschaftskapitän Philipp Groß besorgte in der 89. Minute den 2:1-Siegtreffer für Lok. "Das war ein Tor des Willens in einer Phase, als die Mannschaft noch nicht so stabil war wie jetzt," so Lok-Trainer Sven Körner.

Er muss im morgigen Rückspiel auf den noch an einer Knöchelverletzung laborierenden Franz Erdmann und auf den gesperrten Vincent Kühn (5. Gelbe) verzichten. Ansonsten gibt es aller Voraussicht nach keine Ausfälle im Mannschaftskader.

Ihre beiden letzten Spiele der sich dem Ende zuneigenden Serie trägt die Stendaler Lok-Elf am 6. Juni zunächst daheim gegen den BSV Halle-Ammendorf und danach am 13. Juni auswärts beim VfB Sangerhausen aus. Alle Partien der letzten beiden Spieltage werden sonnabends ab 15 Uhr gespielt.

Wichtige Entscheidungen sind bereits gefallen. Der Schönebecker SC steigt ab. Freiwillig scheiden darüber hinaus die HFC-Zweite und der TSV Völpke aus.

Zudem ist davon auszugehen, dass der FSV Barleben angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf den Rangzweiten Piesteritz Landesmeister von Sachsen-Anhalt wird.