Der traditionelle Griebener Elbelauf hat am Sonntag eine Art kleinen Neubeginn erlebt. Anders als in den Jahren zuvor lagen Start und Ziel direkt im Ort.

Grieben. Vor allem bei den Organisatoren um Dirk Witte war die Spannung groß. Wie wird die neue Umgebung angenommen? Das war die Frage. Im Vorfeld schien die Start- und Zielverlegung gut anzukommen. Zumindest lässt die Zahl von über 300 Anmeldungen das vermuten.

Vor Ort waren am Sonntag aber auch nur positive Stimmen zu hören. Am Fuße der Griebener Windmühle hatten die Elbblitze und der Griebener Windmühlenverein zentral Start- und Zielbereich, Verpflegung, Siegerpodest und Umkleidemöglichkeiten platziert. Allein der Weg zu den Parkplätzen am Sportplatz war etwas weit. Aber das war am Kellerwiehl nicht anders.

Vier Wertungsläufe standen auf dem Programm, für die ganz Kleinen gab es zu Beginn den Bambinilauf. Besonders beachtlich war die Zahl der Starter in den Altersklassen 8 bis 11. Beim Lauf über die kleine 0,73-Kilometer-Runde kamen 47 Kinder in das Ziel. Schnellste war Elisabeth Döhmann aus Tangermünde.

Die große Nachwuchsrunde (1,46 Kilometer) gewann ein Tangermünder Trio mit Toni Gehne an der Spitze.

Zeitgleich gestartet gingen die Läufer über die 5,8 und 11,6 Kilometer auf die Strecke.

Einen flotten Lauf legte der Tangermünder Marcel Ebel hin. Er kam mit knapp drei Minuten Vorsprung auf die 5,6 Kilometer in das Ziel. Schnellste Frau war Britta Heidicke aus Möser.

Den Lauf über die Doppelrunde gewann Jörg Friese, schnellste Frau war Sabine Willberg.

Für Dirk Witte und sein Team gab es dafür im Vorfeld einiges mehr zu beachten: "Wir mussten Kreisstraßen sperren. Und alles sehr zeitnah auf- und abbauen. Zum Glück hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Tangerhütte und dem Bauhof Tangerhütte super geklappt", blickt Witte zurück. Weitere Unterstützung erhielten die Griebener von den Orten Grieben und Bittkau, dem DRK Stendal, dem Kreisstraßenamt und dem Tangermünder Marathonverein.