Stefan Bindemann, der wohl zurzeit beste Tischtennisspieler der Altmark, ist vom Verbandsligisten TuS Bismark nach Tangermünde gewechselt. Volksstimme-Sportredakteur Frank Kowar sprach mit ihm.

Volksstimme: Sie haben jetzt drei Jahre in Bismark gespielt. Wie war diese Zeit?

Stefan Bindemann: Ich habe die Jahre in Bismark als angenehm empfunden. Nun freue ich mich auf eine harmonische Zeit.

Volksstimme: In dieser Saison wurde Bismark Vize-landesmeister. Warum hat es nicht zum Titel gereicht?

Stefan Bindemann: In erster Linie lag es nicht an der spielerischen Leistung. Meiner Meinung nach gab es Kommunikationsprobleme zwischen der ersten und zweiten Mannschaft. Demzufolge ist uns der realistische Mannschaftslandesmeistertitel unnötig aus den Händen gerutscht.

Volksstimme: Warum verlassen Sie den TuS Bismark?

Bindemann: Ich bin an einen Punkt gelangt, an dem ich persönlich keine Herausforderung mehr für mich gesehen habe.

Volksstimme: Eigentlich wollten Sie zum Verbandsligisten Schönebecker SV wechseln. Warum haben Sie sich entschieden, beim TSV Tangermünde in der Landesliga zu spielen?

Stefan Bindemann: Auch wenn Schönebeck eine gute und sympathische Mannschaft ist, sehe ich mich eher als ein Mitglied des TSV Tangermünde. Dort wurde ich in den vergangenen Monaten zu den Trainingseinheiten immer mit offenen Armen empfangen. Während des Trainings habe ich mich bereits in dieser Mannschaft ausgesprochen heimisch gefühlt. Besonders imponiert mir der respektvolle Umgang zwischen den Spielern.

Volksstimme: Heute wird in Magdeburg die Bezirksrangliste ausgetragen. Werden Sie dort spielen?

Stefan Bindemann: Nein, leider nicht, ich bin beruflich gebunden.