Die Trainerfrage beim Männerfußball-Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal beschäftigt gegenwärtig nicht nur den Vereinsvorstand, die Spieler und den Übungsleiter Volkan Uluc selbst, sondern natürlich auch die Anhänger. Die Sportredaktion ist der Frage nachgegangen, wie es derzeit auf diesem Gebiet aussieht.

Stendal. Bleibt er oder verlässt Volkan Uluc den 1. FC Lok Stendal in absehbarer Zeit? Diese Frage ist derzeit eine der wichtigsten beim Fußball-Verbandsligisten vom Stendaler Hölzchen.

Der Berliner Volkan Uluc hatte die damals stark abstiegsgefährdete Lok-Mannschaft bekanntlich in der Winterpause übernommen, obwohl praktisch gleichzeitig drei Stammspieler (Korenik, Gassel, Boy) den Verein verließen und ein vierter (Körner) mit einer schweren Verletzung ausfiel.

Es kam zwar Ersatz, doch der schlug mit Ausnahme von Martin Gebauer, der sich natürlich als besonders wertvolle Ver stärkung entpuppte, nicht besonders gravierend ein.

Die Mannschaft verdankte nach anfänglich eigenem Erfolg bald eher der schwächelnen Konkurrenz, dass der Abstand auf die Abstiegsränge blieb. Ein sehr konzentrierter Auftritt beim Schlusslicht Naumburg (1:0) und eine richtig starke Leistung beim Heimspiel gegen Haldensleben (2:1) sicherten den Altmärkern drei Begegnungen vor Saisonschluss den Erhalt der Spielklasse.

Einen großen Anteil daran hat zweifellos Trainer Uluc, der mit etlichen Problemen zu kämpfen hatte. In erster Linie mit der Tatsache, dass der Kader zu klein ist, dass ihm zweifellos noch erfahrene Spieler fehlen und nicht zuletzt, dass die Trainingsbeteiligung teilweise richtig schlecht war.

"Seitens des Präsidiums besteht Einigkeit, dass wir mit ihm weiter arbeiten wollen. Auch alle Spieler, nur Danny Kiefel habe ich dazu noch nicht gesprochen, sind von seinem Auftreten sehr angetan. Sie wollen weiter unter ihm trainieren", so Vereinspräsident Prof. Nellessen, der ergänzt: "Besonders die dünne Spielerdecke stört Herrn Uluc. Wir sind derzeit mit Hochdruck dabei, die Lücken zu füllen."

Definitiv ist, dass der (derzeit verletzte) Angreifer Daniel Rapczinski aus Tangerhütte zum 1. FC Lok stößt, dass Sven Körner den Anschluss wieder schaffen will und dass zwei Spieler aus dem Rathenower Raum nach Stendal kommen sollen. Weitere Gespräche werden geführt. Für Körner ist ein neuer Co-Trainer im Gespräch.

Mit Maximilian Butze verlässt ein Spieler Lok. Er wird im Raum Berlin studieren.

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