In ihrem letzten Saison-Heimspiel haben die Verbandsliga-Kicker des 1. FC Lok Stendal am Sonnabend ein 2:2-Unentschieden gegen die Mannschaft von Grün-Weiß Wolfen erzielt. Dabei hat die Elf nach Torwartfehlern eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben.

Stendal. Das Resümee von Gäste-Routinier Marcus Jeckel, der bekanntlich schon einmal für Lok Stendal gespielt hatte, nach Spielschluss war kurz: "Zwei grundverschiedene Halbzeiten. Erst war Lok dominant, dann haben wir zugeschlagen."

In der Tat begannen die Altmärker die Partie mit richtig gutem Fußball. Bereits in der sechsten Minute erzielte Dominik Eggemann nach Vorarbeit des erneut stark spielenden Martin Gebauer die 1:0-Führung der Altmärker. Lok war auch in der Folge das spielerisch dominante Team, hatte etliche Tormöglichkeiten (Assmann, Eggemann), nutzte diese aber nicht. Fünf Minuten vor der Pause aber war Benedikt Nellessen, erneut nach Vorarbeite Gebauers und Schussversuch von Kevin Assmann, zur Stelle und schoss zur 2:0-Führung für den Gastgeber ein.

Der wurde zur Halbzeitpause ob der bis dahin gezeigten spielerisch starken Leistung mit sehr viel Beifall in die Mannschaftskabine verabschiedet.

Dann jedoch baute Keeper Dida den Kontrahenten mit zwei kapitalen Schnitzern bei gegnerischen Flanken innerhalb kürzester Zeit (54./55.) auf. Zehn Minuten lang war daraufhin nichts von der Lok-Elf zu sehen. Danach gab es noch einige Stendaler Möglichkeiten, die erneut nicht genutzt wurden. In der 85. Minute fiel Kapitän Marcel Werner aus. Er verletzte sich an den Bändern und musste vom Platz geleitet werden.

"Es war ein Spiegelbild der Saisonleistung. Wir sind nicht konstant genug und vergeben zu viele Chancen", so das Urteil von Lok-Trainer Volkan Uluc.

Stendal: Nikouetchoua (Dida) - Kiefel, Werner (87. Renger), Runge, Gross, Gebauer, Assmann, Aumann, Nellessen, Gödecke (77. Audorf), Eggemann.

Schiedsrichter: Biermann (Ballenstedt), Zuschauer: 222, Torfolge: 1:0 Eggemann (7.), 2:0 Nellessen (40.), 2:1 Weimann (54.), 2:2 Gilbricht (55.).