Die HSG Freiberg gehört neben der HSG Gotha/Goldbach zu den Mannschaften, die in dieser Saison den Mitteldeutschen Oberliga-Handballern des SV Oebisfelde bislang eine Niederlage zufügen konnte. Mit 24:26 verloren die Allerstädter am zweiten Spieltag bei den Sachsen.

Oebisfelde l Morgen steht in der Hans-Pickert-Halle nun das Rückspiel, Anwurf ist um 18.30 Uhr, auf dem Programm. "Wir haben gegen die Freiberger natürlich noch etwas gut zu machen", sagt SVO-Trainer Hendrik Tuschy. Im Klartext bedeutet das, dass die Punkte in der heimischen Halle bleiben sollen. "Wir sind die Favoriten. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Und als Favorit stehen wir in eigener Halle in der Pflicht, zwei Punkte einzufahren", erzählte Tuschy weiter. Doch der Trainer warnte auch: "Freiberg liegt mit acht Zählern Rückstand auf uns auf dem neunten Platz. Meiner Meinung nach spielen die Freiberger allerdings unter ihren Möglichkeiten. Die Mannschaft besitzt einen guten Rückraum, auf den wir ein Auge haben müssen. Wir werden den Kontrahenten daher nicht auf die leichte Schulter nehmen."

Die Oebisfelder können aber auch sehr Selbstbewusst in die Begegnung gehen. Nach der Niederlage bei den GoGo-Hornets haben sie vergangenen Sonnabend im Spiel gegen Glauchau/Meerane zu alter Stärke zurückgefunden. Vor allem mit der Defensive war Tuschy zufrieden. "Mit einer erneut aufmerksamen Abwehr sollten wir den Grundstein für den Sieg legen", merkte der SVO-Trainer an.

Fehlen wird bei den Oebisfeldern weiterhin Tormann Alexander Naumann (gesperrt). Ein Fragezeichen steht dagegen hinter dem Einsatz von Mittelmann Alexander Vogel. Er hatte unter der Woche mit dem Pkw einen Glatteis-Unfall.