Die vorletzte Auswärtstour in dieser Bundesliga-Saison in der Südoststaffel steht für die Binder Kegler am kommenden Wochenende auf dem Programm. Zunächst geht es Sonnabend nach Lübeck und am Sonntag dann noch nach Rostock.

Binde/Arendsee l Die Binder um Teamleister Alf Schernikau haben sich mit den Ergebnissen am vergangenen Spieltag (5:1-Punkte gegen Spandau und Stavenhagen) eine ordentliche Ausgangsposition im Kampf um die Klasse erarbeitet. Doch jetzt beginnt die heiße Phase der Liga mit vier Auswärtsspielen in Serie für die Binder. Nun wartet am Wochenende mit der SG Lübeck ein echtes Spitzenteam und mit Gut Holz Rostock ein Abstiegskandidat auf die Altmärker.

"Wir müssen versuchen, in den nächsten vier Auswärtsspielen irgendwo einen Zähler zu ergattern. Dann wäre unsere Ausgangsposition für die letzten beiden Saisonspiele auf heimischer Bahn sehr gut", blickt Teamleiter Alf Schernikau voraus.

Nachwuchstalent Richard Albrecht Ersatzmann

Er und seine Mannschaftskollegen gehen morgen also wieder auf Reisen. Zunächst haben die Binder bei der SG Lübeck anzutreten - eine Hürde, die wohl kaum zu überspringen sein wird. "Die Lübecker sind ein absolutes Spitzenteam der Liga. Sie haben zu Hause in dieser Saison noch keine Schwächen offenbart und keinen einzigen Punkt gelassen. Das ist eine Hausnummer. Von daher rechnen wir uns dort nicht allzu viel aus", so die nüchterne Aussicht von Schernikau auf Punkte.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Altmärker nicht in Bestbesetzung antreten können. Burkhard Thiede weilt noch im Urlaub und genießt die Äquatorsonne. "Das war vorher klar, aber unter der Woche stand auch hinter Jochen Neubauer gesundheitlich noch ein Fragezeichen, doch das hat sich zum Glück geklärt. Jochen wird mit nach Lübeck und Rostock reisen", klingt Schernikau doch etwas erleichtert. Für Thiede wird Wolfgang Behrens mit auf die Bahn gehen, und als Ersatzmann tritt Nachwuchstalent Richard Albrecht die Reise mit an.

"Die Trauben in Lübeck werden sehr hoch hängen, da wird mit ziemlicher Sicherheit nichts zu holen sein. Wir werden versuchen, in Rostock etwas mitzunehmen", so die klaren Vorstellungen des Teamleiters. Und an Gut Holz haben die Binder gute Erinnerungen. In der vergangenen Spielzeit gewannen sie an der Küste sogar deutlich mit 3:0, stahlen also nicht nur den Zusatzpunkt, sondern alle drei Zähler. "Naja, das wäre bei unserem Pech in dieser Saison wohl vermessen, aber ich erwarte eine heiße Kiste im Kampf um den Punkt. Es war gegen Rostock bisher immer eng. Vor zwei Jahren haben wir den Zusatzpunkt nur um zwei Holz verpasst", erinnert sich Schernikau. Und bisher haben die Rostocker zu Hause auch immer schwankende Leistungen geboten. Schon einigen Teams ist es gelungen, dort zu punkten. "Hoffentlich gehören wir nach dem Wochenende auch dazu", erhofft sich Schernikau etwas Zählbares.

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