In die Lausitz geht es heute für die Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde. Angesteuert wird Hoyerswerda. Dort werden ab 17.30 Uhr die Klingen mit dem Lausitzer Handballverein (LHV) gekreuzt.

Oebisfelde l Sitzfleisch ist heute von den SVO-Männern um Hendrik Tuschy und ihren Fans, der Bus fährt um 11.30 Uhr vom Lessingeck ab, gefordert. Schließlich steht die längste Auswärtstour auf dem Programm.

"Auch wenn wir sehr lange unterwegs sein werden, sollte das kein Grund sein, in Hoyerswerda keinen ordentlichen Ball spielen zu können", erklärte der SVO-Übungsleiter. Klartext: Die Oebisfelder wollen aus der Lausitz zwei Zähler mitnehmen. Tuschy: "Wir reisen als Tabellendritter an und treffen auf den Rangelften, der zwölf Punkte hinter uns liegt und sich in akuter Abstiegsgefahr befindet. Die Frage nach dem Favoriten muss im Prinzip nicht gestellt werden."

Allerdings müssen die Oebisfelder eine Top-Leistung abrufen, um den angestrebten zwölften Saisonsieg einfahren zu können. Tuschy weiß warum 100 Prozent und vielleicht noch ein Tick mehr nötig sein werden, um die Lausitzer in die Knie zu zwingen: "Der LHV spielt stets vor einer großen Kulisse, bis zu 1000 Zuschauer kommen. Das motiviert die Mannschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass unser Kontrahent seine 13 Punkte ausschließlich in eigener Halle eingefahren hat." Federn lassen musste Hoyerswerda nur gegen Halle (31:40) und beim 30:30 gegen Plauen.

Personell Federn lassen muss bei den Oebisfeldern wie bereits gegen Ziegelheim Rückraum-Mann Michael Meichsner. Bei ihm bestehe, wie Tuschy informierte, der Verdacht eines Muskelfaserisses. Ansonsten hat Tuschy alle Mann an Deck. Auch den zuletzt mit einer starken Leistung zurückgekehrten Torhüter Alexander Naumann.