Stendal l Das vorletzte Wochenende war aus der Sicht der Fußballfreunde aus Magdeburg ein rabenschwarzes. Erst gewann die zweite Mannschaft der Eisernen aus Berlin-Köpenick beim Regionalligisten mit 2:1 und ließ deren Traum vom Durchmarsch auf Platz eins platzen.

Dann gewann am Sonntag unsere Lok-Elf bei der zweiten Mannschaft des FC Magdeburg - vor der Winterpause Zweiter der Verbandsliga Sachsen-Anhalt - ebenfalls verdient mit 2:1. Dabei hatte die Magdeburger "Reserve-Elf" immerhin fünf Regionalliga-Spieler, darunter einen Ex-Bundesligaprofi in ihren Reihen. Bedingt durch den herausragenden Sieg unserer Lok-Elf vergrößerte sich deren Punkteabstand zum Ersten der Liga, dem BSV Halle-Ammendorf, auf mittlerweile sieben Punkte. Der letzte Auswärtssieg der Altmärker beim FCM liegt übrigens einige Jahre zurück. Zu jener Zeit war Lok-Altmark Stendal noch die Nummer eins in Sachsen-Anhalt. Am 21. September 1997 siegte Lok im Regionalliga-Derby mit 1:0 im Grube-Stadion durch ein sehenswertes Eigentor der Magdeburger Thierau und Mewes.Ein Auswärtssieg beim FCM II liegt sogar noch länger zurück. In der Bezirksliga Magdeburg siegte Lok 1987 durch Tore von Wiedemann, Ebeling und Buschmann mit 3:0.

Grund zum Jubel für die Stendaler Anhänger gab es auch am vergangenen Sonnabend im Aufeinandertreffen mit Edelweiß Arnstedt. Bei dem vormals Sechsten der Verbandsliga Sachsen-Anhalt siegte die Lok-Elf, dank einer soliden Mannschaftsleistung - vor allem in Halbzeit eins - mit 2:0.

Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Sonnabend statt - Gegner ist der 1. FC Bitterfeld-Wolfen. Dann können auch jene Fussballanhänger (wieder) ans "Hölzchen" kommen, die bislang durch Abwesenheit "glänzten".